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Der Trainer des Bundesligisten versicherte, dass der belgische Nationalspieler Kevin de Bruyne mit seiner aktuellen Situation zufrieden sei.

Bremen. Nach der herben Niederlage in der Bundesliga hat Thomas Schaaf seiner Mannschaft zwei Tage frei gegeben. Am Dienstag musste sich der Trainer dann zum Interview von Kevin de Bruyne äußern, der gegenüber einer belgischen Zeitung aussagte, dass er sich bei Werder Bremen nicht wohl fühle.

Kevin de Bruyne unzufrieden?

Gegenüber Het Nieuwsblad zeigte sich der Mittelfeldspieler mit seiner aktuellen Situation unzufrieden. „Ich vermisse die Wärme und Atmosphäre aus Genk. Wenn Werder eine Familie ist, gilt das nur für die Menschen von hier. Der Trainer ist ganz okay, aber wir sprechen nicht. Ganz einfach: Er ist noch nie zu mir gekommen und ich auch nicht zu ihm.“

In Bremen spricht man von einer falschen Übersetzung. Trotz alledem weiß auch Thomas Schaaf, dass Kevin de Bruyne nicht wirklich angekommen ist. Der Trainer wird bei Radio Bremen zitiert: „Er hat gesagt, dass er hier noch nicht viele Freunde hat und gerne ab und zu noch in Belgien ist, aber das ist ja auch verständlich. Es wäre ja ein Wunder, wenn er hier schon seine Gefolgschaft hätte.“

Falsch wiedergegeben

„Kevin hat mich angerufen und deutlich gesagt, dass das Interview nicht richtig wiedergegeben worden ist. Er hat mir bestätigt, dass er sich hier sehr wohlfühlt“, so Schaaf. „Es droht hier nicht, dass die Stimmung kippt. Wir ärgern uns genauso wie andere über die Leistung vom Freitag und das wollen wir ändern. Daran arbeiten wir.“

„Von Woche zu Woche besser“

Bremen-Profi Joseph Akpala kann sich auch nicht beklagen. In dem Interview mit de Bruyne wurde zudem nämlich deutlich, dass auch Akpala mit seiner Situation unzufrieden wirke. „Ich bin jetzt seit sechs Wochen hier, und es wird von Woche zu Woche besser. Man muss das als Phase sehen. Ein Kind, das Laufen lernt, fällt anfangs auch mal hin.“

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