Horror-Statistik: Bremen ist das schlechteste Team im Jahr 2012

Einen gewaltigen Umbruch gab es vor der Spielzeit, die bisher alles andere als erfolgreich verläuft. Doch der Manager hat Geduld und blickt zuversichtlich in Werders Zukunft.

Bremen. Vor der Saison sollte bei Werder Bremen alles anders und folglich auch besser werden. Jugend hat Routine ersetzt und sollte den offensivfreudigen, erfolgreichen Werder Fußball zelebrieren, durch den Bremen Anfang dieses Jahrtausends bundesweite Beliebtheit erlangt hat. Doch nach sieben Spieltagen haben die Norddeutschen sieben Zähler auf dem Punktekonto und müssen ihren Blick Richtung Tabellenkeller senken.

 „Wir brauchen noch Zeit“

Eine andere Statistik macht die Abwärtsentwicklung der Grün-Weißen deutlich. So wurde nun durch die Fußballdatenbank Impire publik, dass Werder mit 20 Punkten nach 24 Spielen im Jahr 2012 auf dem letzten Platz in der Jahrestabelle liegt. Dazu erklärte Werder-Manager Klaus Allofs in der Bild: „Jede Tabelle, in der wir unten stehen, gefällt mir nicht. Nach der schwachen letzten Rückserie mussten wir Konsequenzen ziehen. Das haben wir getan. Aber wir brauchen noch Zeit. Das ist doch nachzuvollziehen!“

Gewaltiger Umbruch

Vor der Saison war der Umbruch an der Weser gewaltig. So haben langjährige Leistungsträger wie Wiese, Naldo, Pizarro und Borowski den Verein verlassen und wurden durch vielversprechende Akteure wie Gebre Selassie, Elia, De Bruyne, Petersen oder Akpala ersetzt. Als Ziel wurde die Europacup-Qualifikation ausgerufen. Dafür fehlt derzeit jedoch die Punkteausbeute. In den ersten Spielen war man meist spielerisch gleichwertig.

SO GEHT'S WEITER
Werders anstehende Aufgaben
20.10. Borussia M'Gladbach (H)
27.10. Greuther Fürth (A)
04.11. Mainz 05 (H)
10.11. FC Schalke (A)
18.11. Fortuna Düsseldorf (H)
24.11. VfL Wolfsburg (A)


„Das Fass Trainer machen wir nicht auf“

Bei der Vielzahl der Profiklubs in Deutschland würde die oben erwähnte Statistik die Klubbosse zum Nachdenken animieren. Nicht jedoch in Bremen, wo Thomas Schaaf seit Mai 1999 auf der Trainerbank sitzt und auf einige erfolgreiche Jahre zurück blicken kann. Er steht nicht zur Diskussion, wie auch Allofs bestätigen kann: „Das Fass Trainer machen wir nicht auf. Schaaf kann die Mannschaft weiterbringen und das wird er auch tun!“

Möglichkeiten für kurzfristigen Erfolg sind gegeben

Der personelle Umbruch war wohl notwendig, deshalb ist für den selbstbewusst wirkenden Bremer Manager auch klar: „Wir sind in der Lage, in absehbarer Zeit erfolgreich zu sein.“ Das spielerische Potential, um in der Tabelle mit ein paar Siegen in die Europacupränge zu klettern, hat das Team definitiv. Es bleibt die Frage, inwieweit die Elf die vorhandenen Möglichkeiten auch ausschöpfen wird.

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