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Der Sportklub hat in dieser Spielzeit spielerisch fast immer überzeugt. Nur die Ergebnisse stimmten nicht. Nun passt beides und die kollektive Laune ist sichtbar besser geworden.

Freiburg. Das Problem des SC Freiburg ist zuletzt gewesen, dass die Mannschaft einen hervorragenden Fußball gespielt hat, meist sogar noch überlegen gewesen ist, aber trotzdem verloren hat. So wurde dies eindrucksvoll demonstriert bei den jüngsten 1:2-Niederlagen gegen Bremen und in Frankfurt. Nun konnte mit einem hochverdienten 3:0-Sieg über den 1. FC Nürnberg der erhoffte Befreiungsschlag gelingen.

Wichtiger Sieg

Neben dem gewohnt guten Spielvortrag war auch endlich das Ergebnis ansprechend, womit sich der Sportklub immerhin drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz erspielen konnte. Dementsprechend gelöst war SCF-Trainer Christian Streich nach dem Spiel, der gegenüber dem kicker erklärt: „Wenn wir dieses Spiel wieder so verloren hätten wie die letzten zwei Spiele, dann wären die nächsten Spiele alles andere als entspannt gewesen.“

Freiburger Zufriedenheit nach Heimsieg

Wie erwähnt, waren die Partien gegen Bremen und Frankfurt ein mentaler Ballast, der gegen Nürnberg unbedingt getilgt werden sollte. Dies konnte Spielführer Julian Schuster auch bestätigen: „Wir haben in den letzten Wochen immer ordentlich gespielt, konnten unsere Leistung aber nicht über die gesamte Spielzeit durchziehen.“ Und fügt zufrieden hinzu: „Das war der nächste Schritt, dass wir es über die gesamte Spielzeit geschafft haben, die Ordnung zu halten und relativ wenig zuzulassen.“

Taktische Disziplin bei Standards

Ein mögliches Erfolgsrezept gegen kopfballstarke Nürnberger hat der 27-jährige Schuster ausmachen können: „Wir waren sehr diszipliniert und aufmerksam, deshalb haben wir zu null gespielt.“ Abwehrspieler Oliver Sorg fügte im kicker hinzu: „Wir haben uns bei den Standards gut verhalten.“ Man muss dabei erwähnen, dass Nürnberg ein Eckballplus von 9:3 aufweisen konnte und zahlreiche großgewachsene Spieler in seinen Reihen hat.

4000 Euro Geldstrafe für Streich

Bei all der Freude über den zweiten Heimsieg der Saison gab es jedoch auch noch die Nachricht vom DFB-Sportgericht. Diese Nachricht war mit einer Buße versehen, denn es wurde nun bekannt, dass Freiburg-Trainer Streich mit einer Geldstrafe in Höhe von 4000 Euro belegt worden ist, weil er sich nach dem Bremen-Spiel bei Referee Thorsten Kinhöfer zu lautstark über die seiner Meinung nach zu geringe Nachspielzeit beschwert hat.

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