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Schon wieder versuchte ein wahrscheinlich frustrierter Fan, einen Autobahnangriff gegen einen Fanbus. Diesmal handelte es sich um einen Bus mit Anhängern von Fortuna Düsseldorf.

Düsseldorf. Ein aus Gelsenkirchen stammender Fahrer, hatte am Samstag einen Fanbus von Fortuna Düsseldorf ausgebremst. Durch die schnelle Reaktion des Fahrers ist aber keiner der Insassen verletzt worden.

Angriff eines Schalker-Fans?

Nach Informationen von Bild, kam es am Samstag erneut zu einem Angriff auf einen Bundesliga-Fanbus. Offenbar hat ein Schalker Fan versucht, einen Fanbus von Fortuna Düsseldorf zu attackieren. Dabei soll der Fahrer mit Gelsenkirchener Kennzeichen, nur wenige Zentimeter vor dem Bus eingeschert sein.
Ein Düsseldorfer Fan erklärte das Geschehen aus seiner Sicht: „Unser Fahrer ging in die Eisen, riss das Steuer um. So kamen wir gerade noch auf den Standstreifen.“ Das ganze ereignete sich auf der Autobahn A3, kurz vor der Raststätte Königsforst.

Düsseldorf erstattet Anzeige

Fortuna Düsseldorfs Finanz-Chef Paul Jäger war Organisator der Busreise. „Wir hatten Todesangst. Das war ein Anschlag auf unser Leben. Hätte der Fahrer nicht so geistesgegenwärtig reagiert, weiß ich nicht, was passiert wäre“, sagte Jäger und fügte hinzu: „Unser Bus war mit Vereins-Fahnen dekoriert. Der Täter muss Fortuna hassen. Wir erstatten Anzeige. Das Kennzeichen des Tatfahrzeuges haben wir.“

Täter drohen bis zu 10 Jahre Haft

Beim sechsten Spieltag vergab Schalke eine 2:0-Führung und beendete das Spiel gegen die Fortuna mit 2:2-Unentschieden. Möglicherweise war der Fahrer darüber frustriert. Fortunas Rechtsanwalt Wolfgang Köhler stellte schonmal klar: „Bei besonders schweren Fällen von gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr, der hier vorliegt, drohen bis zu zehn Jahren Haft.“

EURE MEINUNG: Wie soll man Fanbusse in Zukunft besser schützen?
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