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Thomas Schaaf zur Niederlage gegen FCA: „Wir waren zu passiv und haben den Gegner gewähren lassen“

Die Bremer kamen in Augsburg unter die Räder. Das Team ließ Kampfgeist und Konzentration vermissen. Trainer Schaaf sind besonders die Fehler im Aufbauspiel ein Dorn im Auge.

Augsburg. Im Freitagabendspiel der Bundesliga unterlag Werder Bremen beim FC Augsburg mit 3:1. Das Ergebnis spiegelt die Situation bei den Norddeutschen wider. Thomas Schaaf sah ein wenig Licht, doch viel Schatten im Spiel der Grün-Weißen. Wieder einmal machte man zu vieler Fehler, die das Team aus der Spur warf.

Den Gegner aufgebaut

Der Trainer der Werderaner brachte es auf Werders Homepage auf den Punkt: „„Wir waren zu passiv und haben den Gegner gewähren lassen. Die Augsburger waren in den Zweikämpfen entschlossener und immer näher am Ball.“  Die Probleme im eigenen Spiel führten schließlich zum bekannten Ergebnis. „Wir konnten uns nicht befreien und den Gegner aus der Ordnung bringen. Außerdem unterlaufen uns immer noch Fehler im Zusammenspiel. Wir agieren nicht sicher genug, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. So wie wir heute aufgetreten sind, kann man nicht gewinnen“, sagte Schaaf nach dem Spiel.

Auch Kapitän Clemens Fritz bemängelt das Zweikampfverhalten: „Wir waren insgesamt nicht aggressiv genug, sind nicht gut in die Zweikämpfe gekommen und haben nach vorne keine Lösungen gefunden. Nach hinten haben wir es den Augsburgern zu leicht gemacht, einfach zu große Räume gelassen und viele einfache Fehler fabriziert, die wir abstellen müssen.“

Start verschlafen

„Wir haben den Start wieder verpennt und in der ersten Minute das Tor kassiert, als noch nicht mal alle Spieler von uns am Ball waren. Das ist Woche für Woche das Gleiche: Wir schlafen und machen die Fehler, die uns jedes Mal das Genick brechen. Wir stehen in den Situationen einfach nicht nah genug am Mann“, so Aaron Hunt nach der Niederlage.



Harte Worte

Klaus Allofs macht Nägel mit Köpfen: „Wir standen von der ersten Minute an neben der Spur, wussten gar nicht, wo wir sind. Das 0:1 kassieren wir, ohne dass jemals ein Gegner Körperkontakt mit uns hatte. Es müssen sich einige die Frage stellen, wie man in der Bundesliga bestehen kann. So ist das jedenfalls zu wenig.“

Kapitän Fritz versucht, die Leistung im Kontext zu sehen: „Es war ein Tag, an dem nicht viel funktioniert hat, aber dann muss man über den Kampf kommen. Wenn man die ersten Spiele zum Vergleich heranzieht, dann war das heute ein Rückschritt und ein Spiel, das zeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.“

Torwart Sebastian Mielitz fasst die Niederlage treffend zusammen: „Das war ein rabenschwarzer Tag für uns. Das 1:3 spricht Bände. Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken.“

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