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Weil rechtsextreme Fans durch gezielt motivierte Aktionen aufgefallen waren, verhängte der BVB ein Stadionverbot für acht Personen. Damit will der Verein ein Zeichen setzen.

Dortmund. Borussia Dortmundsprach ein Stadionverbot gegen acht aktive Rechtextremisten aus. Dabei sollen die verbannten Personen einer rechtsextremen Vereinigung angehören.

Stadionverbot für acht Nazis

Die acht Rechtsextremisten sollen sich nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden bei den letzten Heimspielen der Dortmunder im Stadion aufgehalten haben. Sie seien laut einer Mitteilung des BVB „durch eindeutig rechtsextrem politisch motivierte Aktionen” auffällig geworden. Festgestellt wurde das während eines Spiels der zweiten Mannschaft in Erfurt. Das Spiel fand am 01. September 2012 statt.

Mehr Sicherheit im Signal-Iduna-Park

Um auch in Zukunft gegen rechtsextreme Aktionen im Dortmunder Stadion vorgehen zu können, beschloss der Verein, die Anzahl der Sicherheitskräfte im Stadion zu erhöhen. Außerdem soll die Kameratechnologie im Stadion gezielt für das Ausfindigmachen von rechtsextremen Gruppen im Stadion eingesetzt werden. So soll eine spätere Übergabe an die Dortmunder Polizei reibungsloser ablaufen.

Weitere Maßnahmen zu erwarten

Insgesamt sind mit weiteren Maßnahmen zu rechnen. Die eben genannten seien „lediglich erste Maßnahmen eines umfangreichen Kataloges, der innerhalb der kommenden Wochen während weiterer Arbeitstreffen ausgearbeitet und vervollständigt werden wird”.

Neben dem Dortmunder Verein haben auch Vertreter der Stadt und der Polizei die neuen Beschlüsse erarbeitet.

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