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Er gilt als Feuerwehrmann, als Retter in der Not, saß bei Bochum und Schalke auf der Bank. Seit drei Jahren ist er ohne Trainerjob und denkt nun ans Karriereende: Peter Neururer.

Essen. Peter Neururer saß bei Schalke 04 und Hertha BSC auf der Trainerbank, führte den VfL Bochum nach Europa. Doch seit einigen Jahren stand er nicht mehr auf dem Trainingsplatz und denkt nun an ein baldiges Ende seiner Trainerlaufbahn.

Baldiges Ende seiner Laufbahn?

In Essen stellte er am Donnerstag seine Biografie „Peter Neururer – aus dem Leben eines Bundesliga-Trainers vor und redete auch gleich vom Ende seiner Laufbahn als Übungsleiter: „Wenn in dieser Saison aus Bundesliga oder 2. Bundesliga kein Angebot mehr kommt, werde ich nicht mehr als Trainer oder Sportdirektor arbeiten.“

Der Grund ist aber weder Lustlosigkeit noch seine Gesundheit: „Ich wäre dann über drei Jahre nicht mehr dabei und wäre einfach zu weit weg vom aktiven Geschäft. Ich bin noch heiß, aber auch in der glücklichen Lage, nicht alles unterschreiben zu müssen.“ Aber ganz endgültig wäre es dann doch nicht, eine Ausnahme würde er aber machen, wie er zugeben musste: „Das sind der 1. FC Köln, der VfL Bochum und Schalke 04.“

Als Spieler nur Amateur, als Trainer in der Bundesliga

Neururer kam in seiner Karriere als Spieler verletzungsbedingt nur bis in die Amateur-Oberliga. Um dennoch in das Profigeschäft einsteigen zu können entschloss er sich Trainer zu werden. Nach bestandenem Fußballlehrerdiplom war er unter anderem auf Schalke, bei Aachen, in Hannover, in Bochum und zuletzt beim MSV Duisburg unter Vertrag. Dort wurde er am 29. Oktober 2009 entlassen. Seitdem arbeitet er unter anderem als Experte für den Fernsehsender Sport1. Auf Grund vieler kurzfristigeren Rettungseinsätzen, erwarb er sich den Ruf eines Feuerwehrmannes.

EURE MEINUNG: Wird Neururer noch einmal auf die Bank zurückkehren?
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