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Nach dem öffentlichen Krach bei den Bayern herrscht nun „Waffenstillstand“. Bayern-Legende Udo Lattek sieht aber weiter Konfliktpotenzial.

München. Unter der Woche der Dämpfer bei BATE Borisov, am Samstag das Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim - Der FC Bayern München hätte gute Gründe, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. Doch der Disput zwischen Jupp Heynckes und Matthias Sammer zieht weiter seine Kreise.

Lattek: „Beides sind Alphatiere.“

Öffentliche Kritik auf der einen Seite, Populismus-Vorwürfe auf der anderen: Bayerns Trainer-Ikone Udo Lattek fürchtet im Gespräch mit der Bild einen anhaltenden Machtkampf beim FC Bayern:

„Es liegt in der Luft, dass es noch mehr Zoff geben wird, weil beide in Anführungszeichen egoistische Menschen sind. So sollen Trainer auch sein. Aber das kann normalerweise nicht gut gehen. Beides sind Alphatiere.“

Kahn: Zwischen beide darf „kein Blatt Papier passen.“

„Ich müsste mich wundern, wenn es dort nicht in absehbarer Zeit knallen würde – aber ich hoffe, dass es nicht passiert. Noch ist genug Zeit, dass man das alles hinkriegt.“, so Lattek weiter.

Im ZDF reagierte Ex-Bayern-Torwart Oliver Kahn mit Unverständnis auf die Situation: „Zwischen Sportmanager und Trainer darf normalerweise kein Blatt Papier passen. Ich weiß nicht, warum man da solche Konflikte erzeugt.“

Versöhnung in Rummenigges Anwesenheit

In Gegenwart von Karl-Heinz Rummenigge kam es im Anschluss an die Niederlage gegen BATE Borisov (1:3) zur Versöhnung zwischen Sport-Vorstand Matthias Sammer und Jupp Heynckes.

Gegenüber der Bild bestätigte Rummenigge: „Es war ein gutes, offenes Gespräch. Das Thema ist erledigt und abgehakt. Und ich bin davon überzeugt, dass beide harmonisch, loyal und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

EURE MEINUNG: Werden sich Heynckes und Sammer zusammenraufen?
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