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Schlagzeilen machte die Aktion des Coaches, als er angeblich nach dem Laufen die Trinkflaschen rationiert hatte. Nun klärt Magath auf.

Wolfsburg. Harter Hund oder genialer Planer? Über seine Facebook-Seite hat VFL-Wolfsburg-Coach Felix Magath am Donnerstag erklärt, was wirklich hinter der Affäre um die Reduzierung der Trinkflaschen steckte.

Teamgeist zu schwach

Demnach ging es dabei hauptsächlich um die Stärkung des Teamgeistes, der laut Magath nicht ausreichend vorhanden war.

Deutlich wurde das im Spiel gegen den FC Bayern, als Keeper Benaglio verletzt am Boden liegen blieb, allerdings keine Unterstützung von seinen Mitspielern erhielt.

Videoaufklärung

„Diese Szene habe ich den Spielern auf DVD gezeigt“, erklärte Magath am Donnerstagabend über Facebook und erklärte dabei auch den wahren Tathergang der Trinkflaschen-Geschichte. „Beim Waldlauf haben wir dann die Masse der Trinkflaschen auf zehn Flaschen reduziert. Dabei ging es um eine Verdeutlichung. Teilt wichtige Dinge, steht ein füreinander und seid eine wirkliche Einheit. Ich möchte mit solchen Dingen Denkprozesse anregen.“

Erfahrung als Lehrmethode

Auch verriet er, wie er auf seine Lehrmethode kam: „Mein ganzes Sportlerleben war ich Teil einer Mannschaft, ich weiß aus eigenem Erleben um die Bedeutung der Wir-Gefühls und des Teamgeistes für den Erfolg.“

Nähe zu den Fans

Eine ordentliche Erklärung für eine von den Medien aufgewirbelte Story vom „Imperator“ Wolfsburgs. Magath war es wichtig, dies deutlich zu machen, auch für seine Anhänger: „Vielleicht könnt Ihr meinen Schritt jetzt besser verstehen, die Erklärung für Euch ist mir wichtig.“


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