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Einen Assist hat der Flügelspieler schon auf der Habenseite, der eigene Torerfolg fehlt noch. Das wurmt Werders Neuverpflichtung inzwischen ganz gewaltig.

Bremen. Schon vor ein paar Tagen meldete Marko Arnautovic an, er wolle endlich treffen. Jetzt zog sein Teamkollege von Werder Bremen und guter Kumpel Eljero Elia nach. Auch ihn dürstet es nach seinem zweiten Treffer beim neuen Verein und dem ersten in der Bundesliga. Dabei scheint er relativ klare Vorstellungen zu haben, wie eine gute Halbzeit zu laufen hat. Trainer Thomas Schaafhat milde Worte für ihn und lobt seine bisherigen Auftritte.

Vor dem Ligaspiel in Augsburg am Freitag machte Elia nun seinem Frust Luft. Er verstehe einfach nicht, warum er nicht in den Strafraum komme, verriet er der Kreiszeitung. „Es liegt an mir. Im Training klappt es, nur im Spiel nicht“, fuhr er fort und erklärte seine Faustregel: „Ich muss drei Mal pro Halbzeit aufs Tor schießen, dann bin ich gut.“ Seine Zielquote hat er fest anvisiert: „Als Außenstürmer muss man acht bis neun Tore machen und zehn bis elf Vorlagen. Dann war es eine Topsaison.“

Schaaf lobt die Mannschaftsdienlichkeit

Sein Trainer hat trotzdem nur lobende Worte für seinen ehrgeizigen Stürmer: „Eljero hat eine gute Entwicklung bei uns gemacht. Man darf nicht vergessen, dass er in Turin ein Jahr lang fast nicht gespielt hat.“ Bisher stand der 25-Jährige in jedem der sechs Bundesligaspiele in der Startelf, viermal wurde er ausgewechselt. „Er spielt sehr mannschaftsdienlich, ist immer bereit, auch die Wege nach hinten zu machen.“ Und ganz außer Sichtweite ist der erste Bundesligatreffer des Ex-Hamburgers auch nicht: „Eljero arbeitet ja daran. Er ist sehr aktiv, lehnt sich gegen diesen Zustand auf und bleibt nicht stehen. Das wird sich auszahlen.“

Leidensgenosse Arnautovic

Auch sein guter Freund Marko Arnautovic, mit dem er bereits zusammen bei Twente spielte, steht aktuell in Bezug auf Torerfolge etwas auf dem Schlauch. Auch er kündigte in den vergangenen Tagen an, dass er unbedingt etwas daran ändern wolle. „Natürlich sprechen wir darüber“, gibt Elia preis. „Vor jedem Spiel sagen wir: Heute triffst du!“ Ganz freundschaftlich verkündet Elia daher: „Wenn Marko ein Tor schießt, dann ist das auch mein Tor.“ Auch Arnautovic traf bisher nur im Pokal, allerdings hat er mit zwei Vorlagen in der Liga schon eine mehr als Eljero Elia.

Platzen gleich mehrere Knoten in Augsburg?

Am Freitag spielt Werder Bremen in Augsburg. Vielleicht verhelfen ja die Fuggerstädter zum erlösenden Erfolg: „Wenn ich erst einmal getroffen habe, dann geht es richtig los“, sagt der Niederländer selbstbewusst. Generell ist die Marschroute für das Freitagabendspiel beim Tabellenletzten FCA klar: „In Augsburg müssen wir gewinnen.“


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