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Sein früherer Wegbegleiter könnte sich den „Capitano“ gut als Trainer vorstellen. Völler ermutigt ihn, den dafür erforderlichen Schein in Angriff zu nehmen.

Leverkusen. Der ehemalige Bundestrainer Rudi Völler rät Michael Ballack, den Trainerschein zu machen. Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag bei Bayer Leverkusen im Sommer ausgelaufen ist, hatte am Dienstag die Beendigung seiner Profi-Karriere bekannt gegeben.

„Besitzt alle nötigen Fähigkeiten“

Wenn es nach dem Sportchef der Werkself geht, wird Ballack auch in Zukunft im Bereich des Fußballs tätig sein. „Ich kann ihm nur den Ratschlag geben, den Trainerschein zu machen“, sagte der 52-Jährige vor dem Europa-League-Spiel Leverkusens gegen Rosenborg Trondheim.

Dass der frühere Chelsea-Spieler das Zeug zum Trainer hat, steht für den Weltmeister von 1990 außer Frage. Beide teilen eine gemeinsame Zeit in der DFB-Auswahl, wo der „Capitano“ seine Qualitäten als Kapitän und Leader unter Beweis stellte. „Die Fähigkeit und den Intellekt für den Trainer-Job hat er“, so Völler gegenüber der Sport Bild.

Keinen neuen Verein gefunden

Ballack hatte am Dienstag sein Karriereende bekannt gegeben. Am 30. Juni dieses Jahres war sein Vertrag bei Bayer ausgelaufen. Das 98-fache Nationalspieler hatte in den letzten Wochen einen neuen Verein gesucht, leider ohne Erfolg.

„Down Under“ als Alternative?

Unter anderem war von einem Engagement in der Major League Soccer (MLS) die Rede. In der jüngsten Vergangenheit waren auch Gerüchte aufgekommen, dass der 36-Jährige möglicherweise zum australischen A-League-Klub Western Sydney Wanderers wechseln könnte. Doch der Verein entschied sich gegen den früheren Bayern-Akteur und verpflichtete stattdessen den japanischen Nationalspieler und Ex-Bochumer Shinji Ono.

EURE MEINUNG: Hat Ballack das Zeug, um Trainer zu werden?
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