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Nach der Kritik des Sportvorstands vom Rekordmeister verteidigte sich der Trainer mit deutlichen Worten.

München. Jupp Heynckes verteidigte seine Mannschaft, den FC Bayern München, und rüffelte Matthias Sammer für seine Art, Kritik zu äußern.

„Unangemessen“

Jupp Heynckes äußerte sich gegenüber Sky mit folgenden Worten: „Mit der Form, Art und Weise war ich nicht einverstanden, das habe ich ihm auch gesagt. Es ist wichtig, dass man konstruktiv kritisiert, dass es angemessen ist und dass es nicht überzogen ist. Ich denke, dass die Kritik überzogen war. Ich finde auch, wir sollen die Kritik intern machen und nicht extern.“

Derselben Meinug war auch Sky-Experte Jens Lehmann, der dort gestern Heynckes beizupflichten schien: „Dass jemand wie Matthias über die Medien geht und so was loslässt, da muss ich sagen, wenn er es nicht der Mannschaft gesagt hat, finde ich es schwach“, so der Ex-Nationalkeeper.

Matthias Sammer hatte den Auftritt des Rekordmeisters am Wochenende gegen Werder Bremen (2:0) als „lätschern“ bezeichnet, obwohl die Leistung und vor allem das Ergebnis gegen die Hanseaten im Großen und Ganzen stimmte.

SO GEHT'S WEITER
Bayerns anstehende Aufgaben
6.10.
1899 Hoffenheim (H)
20.10. Fortuna Düsseldorf (A)
28.10. Bayer Leverkusen (H)
03.11. Hamburger SV (A)
10.11. Eintracht Frankfurt (H)
17.11. 1. FC Nürnberg (A)

„Nicht überbewerten“

Der Sportdirektor versicherte indes, dass er sich mit Heynckes auseinandergesetzt habe. „Dann findet man ja mal ein paar Worte, die vielleicht ein bisschen deutlich waren. Aber sie wissen ja, wie das ist, wenn ich erst mal richtig deutlich werde, dafür war das ja noch harmlos.“

Und weiter: „Dass ich sauer war, das war natürlich abgesprochen. Ich habe es nicht zur Mannschaft gesagt. Wenn ich pauschal etwas sage über eine Mannschaft, dann muss man das nicht vorher tun, und Einzelne kritisiere ich sowieso nicht in der Öffentlichkeit. Das war in der Wortwahl völlig harmlos.“ Sammer wiegelt ab, doch es scheint, als ob die Harmonie bei den Bayern-Alphatieren erste Risse bekommt.

„Können wir hier nicht gebrauchen“

Denn für Heynckes war das Thema auch am nächsten Morgen noch nicht gegessen: „Er weiß, dass es wichtig ist, diese Dinge in geschlossenen Räumen anzusprechen. Das ist Populismus, und den können wir hier nicht gebrauchen“, so der FCB-Coach am Mittwoch laut Abendzeitung München.

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