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In der letzten Spielzeit qualifizierte sich Stuttgart für die Europa League. Nun steht das Team fast schon traditionell im Tabellenkeller. Doch es gibt auch Erfreuliches vom VfB.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart ist nach seinem 2:0-Sieg beim 1. FC Nürnberg wenigstens weg von einem Abstiegsplatz. Auch wenn dieser Auswärtssieg beim süddeutschen Rivalen hart umkämpft gewesen ist, so
war die Wichtigkeit dieses Dreiers auch für das Selbstbewusstsein der Schwaben enorm groß.

VfB-Trainerstuhl steht fest


Trotz dieses wichtigen Sieges sieht es beim VfB noch relativ trostlos aus, denn mit nur fünf Zählern nach sechs Spieltagen und schon stattlichen zwölf Gegentreffern gibt es noch enorme Baustellen beim schwäbischen Traditionsverein. Immerhin scheint der traditionell wacklige Trainerstuhl für VfB-Coach Bruno Labbadia deutlich stabiler zu sein, da das Vertrauen der Klubbosse in die Arbeit des 46-Jährigen enorm ist.

Einbau von Talenten


Der ehemalige Bundesliga-Stürmer hat mit dem Einbau von jungen Spielern, wie im Nürnberg-Spiel die Nominierung von Raphael Holzhauser, dafür gesorgt, dass auch die Identifikation des chronisch kritischen VfB-Publikums mit den Spielern gegeben ist. Sicherlich bleiben auch die Bilder in Erinnerung, als nach der bitteren 0:3-Heimpleite gegen 1899 Hoffenheim die eigenen Spieler von den Fans beschimpft wurden. Dennoch darf sich die Mannschaft der leidenschaftlichen Unterstützung sicher sein, wenn sie die Grundtugenden anwendet.

Zusammenhalt ist ein Trumpf

Der Mannschaft ist besonders hoch anzurechnen, dass sie über eine ganz besondere Mentalität verfügt. Die positive Eigenschaft, dass sie topmotiviert und ehrgeizig versucht, sich auch in Eigenregie so zu motivieren, dass eine kämpferisch ansprechende Leistung gegen Nürnberg herausgesprungen ist. Auch wenn spielerisch noch Defizite erkennbar sind, so fällt der mannschaftliche Zusammenhalt auf, der sich zum Vorteil im Laufe einer Saison erweisen könnte.

Keine Stammmanschaft


Auch, wenn aufgrund von finanziellen Problemen der Kader der Stuttgarter deutlich übersichtlicher geworden ist, so ist die Qualität der Einzelspieler dennoch da. Trainer Labbadia kann wechseln, ohne einen erheblichen Qualitätsverlust hinnehmen zu müssen. Dazu sagt auch VfB-Manager Fredi Bobic in der Sport Bild: „Natürlich gilt das Leistungsprinzip auch bei uns. Aber die Zeiten, in denen an 34 Spieltagen dieselbe Mannschaft aufgelaufen ist, sind längst vorbei. Wir brauchen nicht elf, sondern 15 oder 16 Stammspieler.“

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