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Er fordert mehr Konstanz in den Leistungen und hofft, dass sich sein Team weiter entwickeln kann. Außerdem verrät er den Unterschied zwischen Horst Heldt und Rudi Assauer.

Gelsenkirchen. Beim FC Schalke 04 sind die Ansprüche schon traditionell besonders hoch. Das Ziel ist mit dem Erreichen der Champions League ganz klar festgelegt. Die treuen Fans der „Knappen" träumen sogar von einer möglichen Meisterschaft, die jedoch derzeit eher unrealistisch erscheinen mag, da die Konstanz bei Schalke fehlt. Trainer Huub Stevens hat sich auch darüber nun geäußert.

Stevens fordert Konstanz


So erklärte der 58-jährige Niederländer gegenüber dem kicker: „Ich finde noch immer, dass wir konstanter sein müssten. Über ein ganzes Spiel hinweg und auch über längere Phasen der Saison." Zuletzt gab es nach einer scheinbar beruhigenden 2:0-Pausenführung bei Fortuna Düsseldorf noch ein 2:2-Unentschieden, was für reichlich Irritationen beim Ruhrpottverein gesorgt hatte.

Mannschaft muss aus den Situationen lernen


Dennoch zeigt er auch Geduld mit seinem Team und möchte nicht zu negativ denken: „Es gab viel häufiger Momente der Freude. Enttäuschung erlebst du natürlich auch immer mal wieder - aber du darfst sie als Trainer nicht an dich ranlassen. Letztlich geht es darum, dass die Mannschaft aus diesen Situationen lernt."

SO GEHT ES WEITER
Schalkes anstehende Aufgaben
6.10.
VfL Wolfsburg (H)
20.10 Borussia Dortmund (A)
27.10. 1. FC Nürnberg (H)
03.11. 1899 Hoffenheim (A)
10.11. Werder Bremen (H)
17.11. Bayer Leverkusen (A)

Mit Heldt weniger Kommunikation als mit Assauer damals

Zweifelsfrei könnte sich auch als ein großer Vorteil erweisen, dass die Harmonie zwischen Trainer Stevens und Manager Horst Heldt gegeben ist: „Das empfinde ich auch so. Sicher kommuniziere  ich am Tag mit Horst nicht so viel wie früher mit Rudi Assauer. Aber ein Manager arbeitet heute durch die modernen Kommunikationsmittel anders."

Aufbauarbeit auf Schalke


Trotz des großen Ehrgeizes, den der Trainer der Schalker UEFA-Cup-Mannschaft von 1997 versprüht, zeigt er Bodenständigkeit, wenn er auf eine mögliche Meisterschaft mit Schalke 04 angesprochen wird. „Ich bin da realistisch. Ich weiß: Wir bauen etwas auf. Und wenn es kommt, dann kommt es. Aber das ist nicht das Wichtigste für mich, sondern dass ich Spaß habe und sehe, die Mannschaft entwickelt sich."

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