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Nach sieben verlustfreien Jahren wird der Bundesligist das laufende Jahr mit einem erheblichen Minus abschließen. Manager Klaus Allofs will allerdings Ruhe bewahren.

Bremen. Fußball-Bundesligist SV Werder Bremen wird erstmals nach sieben Jahren rote Zahlen schreiben. Das gab Manager Klaus Allofs einen Tag nach der 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern München bekannt.

„Werden dieses Jahr einen erheblichen Verlust haben“

„Wir werden dieses Jahr einen erheblichen Verlust haben, nachdem wir über sieben Jahre schwarze Zahlen geschrieben haben“, sagte der 56-Jährige beim TV-Sender Sport1. Allerdings gab Allofs keine Auskunft über die genaue Höhe der Verbindlichkeiten. Die offizielle Schuldenlast soll den Mitgliedern auf der nächsten Jahreshauptversammlung präsentiert werden. Es dürfte sich jedoch um Schulden in Millionenhöhe handeln.

Zu hohe Gehälter

Die Gründe dafür liegen für den Manager auf der Hand. Zum zweiten Mal hintereinander hat Bremen die Qualifikation für den Europapokal verpasst, wodurch TV-Einnahmen wegfielen. Zudem wurden teilweise zu hohe Gehälter gezahlt. Das war der maßgebliche Grund, warum man sich von Spielern wie Tim Wiese, Claudio Pizarro oder Marko Marin trennen musste. „Wenn mehr als 20 Millionen Euro fehlen, kann man das nicht von heute auf morgen umstellen. Wir haben reagiert, haben die Ausgaben erheblich reduziert und Spieler abgegeben.”

Keine Panik

Ein weiterer Faktor für die Negativbilanz: Auch für den Umbau des Weser-Stadions musste der Verein Schulden aufnehmen. Von Panikmache hält Allofs trotz der angespannten Situation allerdings nichts: „Wir sind weit davon entfernt, pleite zu sein!”


EURE MEINUNG: Muss sich Werder angsichts des Schuldenbergs wirklich keine Sorgen machen?
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