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Lange dagegengehalten, am Ende dennoch verloren: Für Werder-Manager Klaus Allofs, der die Bayern in einer anderen Liga als seine Bremer sieht, eine verkraftbare Niederlage.

München. Der FC Bayern München bleibt das Maß aller Dinge in der Fußball-Bundesliga. Auch der SV Werder Bremen konnte den deutschen Rekordmeister nicht stoppen und musste sich am sechsten Spieltag mit 0:2 geschlagen geben. Die Münchener Dominanz nötigt Klaus Allofs und Thomas Schaaf Respekt ab.

Bayern eine Nummer zu groß für Werder

„Gegen diesen Gegner war nicht mehr drin, das müssen wir akzeptieren. Persönlich kann ich mit dem Ergebnis gut umgehen“, so Werders Spielleiter Thomas Schaaf nüchtern nach der Niederlage gegenüber der tz-online.

Auch der Manager der Hanseaten, Klaus Allofs, konnte seine Bewunderung für das Team von der Isar kaum verbergen.

„Bayern München - das ist im Moment nicht unsere Gewichtsklasse“, hakte Allofs die Pleite ab und fokussierte sich auf die kommenden Aufgaben, um das Ziel Europa-League-Platz anzugreifen.



Siege sind ein Muss

„Dafür beginnt jetzt die Phase des Gewinnenmüssens“, fasste der Werder-Manager die Devise für die nächsten Wochen zusammen. Die nächsten Hürden auf diesem Weg heißen nämlich Augsburg, Fürth und Mainz gegen die, anders als gegen die Bayern, die Punkte eingefahren werden sollen und müssen, um am Ende einen der begehrten oberen Ränge zu erobern und das Tor nach Europa nach längerer Abstinenz wieder aufzustoßen.

Heynckes und Lahm zufrieden mit dem Team

Auf Seiten der Bayern muss man sich weniger Sorgen machen, was die Europacup-Plätze betrifft. Aber die anvisierten Ziele der Münchner befinden sich ohnehin in andere Sphären und FCB-Trainer und Spieler sind von der eigenen Qualität überzeugt.

„Wir haben die Klasse, enge Spiele, in denen es nicht optimal läuft, am Ende doch zu gewinnen“, verkündete Bayern-Coach Heynckes vor Selbstvertrauen strotzend.

Sein Kapitän Philipp Lahm ist ebenfalls von der mannschaftlichen und individuellen Klasse der Münchner überzeugt: „Selbst wenn bei uns Spieler ausfallen, haben wir immer eine hohe Qualität auf der Bank.“



Nur Sammer mit versteckter Kritik

Aber neben den lobenden Worten, fanden sich auch mahnende, nämlich die von Bayern-Manager Matthias Sammer.

„Wir haben jetzt sechsmal hintereinander gewonnen, aber dafür gibt es am Ende keine Auszeichnung“, rekapitulierte der frühere deutsche Nationalspieler die Leistung seiner Mannschaft sachlich und kühl und fordert, dass die Form bis zum Ende der Saison aufrecht erhalten bleibt, um weiterhin stets eine Gewichtsklasse über Gegner zu stehen.

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