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Der Rekordmeister tat sich gegen Werder lange Zeit schwer, ehe Gustavo und Mandzukic trafen. Heynckes musste zur Pause laut werden.

Bremen. Trotz des 2:0-Sieges des FC Bayern München bei Werder Bremen war Trainer Jupp Heynckes nicht zufrieden mit der Leistung des Tabellenführers. Auch Matthias Sammer kommentierte das Spiel. Philipp Lahm sah das anders.

Starke Bremer

„In der ersten Halbzeit haben wir zu langsam gespielt. Die Spieler haben meine Geduld ein wenig überstrapaziert, aber am Ende hat es gegen starke Bremer noch zum Sieg gereicht. Allerdings habe ich in der Pause deutliche Worte finden müssen“, so Heynckes gegenüber dem Kicker.

„Was wir heute bis zum 1:0 gemacht haben, war zu wenig. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, sagte Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer. Sein Kapitän Philipp Lahm war hingegen mit Blick auf die Tabelle zufriedener: „Wir müssen nicht auf Dortmund schauen, sondern nur auf uns. Wenn wir so spielen, wird es schwer, uns zu schlagen“, so der Kapitän.

Aus der Kabine kamen die Bayern mit dem festen Vorsatz, nun mehr in Richtung Werder-Tor unternehmen zu wollen. Das Tempo wurde höher und schon nach vier Minuten schien es soweit zu sein mit der Führung. Ribery verschaffte sich mit einer Körpertäuschung Freiraum, sein Schuss aber klatschte an den Pfosten. „Bayern hatte vorher Chancen, wir auch. Wir haben unsere nicht genutzt, die Bayern haben uns eiskalt getroffen“, sagte Petersen nüchtern.

Schaaf hadert

Die Probleme lagen in diesem Spiel nicht in der Abwehr: „In der Defensive waren wir gut aufgestellt. Ausschlaggebend war aber, dass uns im Angriff Mut und Selbstvertrauen gefehlt haben. Mehr war gegen die starken Bayern nicht drin, was wir akzeptieren“, erklärte der Werder-Trainer.

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