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Mandzukic ist in München angekommen. Schnell hat sich der Kroate bei den Bayern akklimatisiert und trifft derzeit Tor und Ton: Von Stammplatz-Ansprüchen will er nichts wissen.

München. Alles spricht von Javi Martinez, doch im Schatten des Rekordtransfers hat sich Neuzugang Mario Mandzukic für den FC Bayern München im Eiltempo unverzichtbar gemacht: Acht Pflichtspiele. Acht Tore.

„Ich fühle mich wohl hier.“

Das nennt man einen Einstand nach – passend zum Oktoberfest – Maß: Mario Mandzukic, vor der Saison für 13 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg losgeeist, gehört bereits nach wenigen Wochen zu den Erfolgsgaranten des Bayern-Höhenflugs.

Im Gespräch mit Sport1 zieht der kroatische Nationalspieler eine erste Bilanz: „Ich fühle mich wohl hier, habe gute Mitspieler, eine gute Mannschaft, deshalb läuft es auch." Das Abenteuer München geht er selbstbewusst an: „Ich habe mir keine Sorgen gemacht, als ich zu Bayern gewechselt bin. Ich hatte keine Angst, dass ich es nicht schaffe."

Gute Kommunikation mit den Mitspielern

Zuletzt traf der 26-Jährige doppelt – ausgerechnet gegen seinen alten Arbeitgeber Wolfsburg. Beide Tore erzielte er per Kopf.  Seine beeindruckende Physis kam ihm dabei zugute. Eine Qualität, die der Wolfsburger Innenverteidigung Naldo und Pogatetz arge Probleme bereitete. Schließlich hatten die beiden VfL-Neuzugänge nicht die „zweifelhafte“ Ehre, ihn in der vergangenen Saison im Training zu erleben.

Sein Doppelpack steht sinnbildlich für Mandzukics Entwicklung: In Wolfsburg bisweilen verkannt, ist er in München nach kurzer Zeit voll integriert, kommuniziert viel mit seinen Kollegen und entfaltet sein zweifelsfrei vorhandenes Potenzial.

Mandzukics Vielseitigkeit wertvoll

„Wir haben viel miteinander geredet, ich haben ihnen gesagt, wo ich den Ball hinhaben will, das haben sie genau richtig gemacht.", so Mandzukic gegenüber Sport1, der seine Vorlagengeber Shaqiri und Lahm lobt.

Letzterer gibt das Lob umgehend zurück: „Er ist einer, der den Ball sehr gut verteidigt, und auch defensiv mitarbeitet.", so Kapitän Philipp Lahm. In der Tat erweist sich Mandzukic als sehr vielseitig und unterstreicht damit seinen Wert für den FC Bayern.

Heynckes: „Gomez ist mein Stürmer Nummer eins.“

Er arbeitet gut gegen den Ball, ist vor dem Tor kaltschnäuzig und mit seiner guten Technik überdies ein Faktor für das Kombinationsspiel des Rekordmeisters. Ein Faktor, den er tendenziell Mario Gomez voraus hat.

Der Rekonvaleszent arbeitet an seiner Rückkehr, befindet sich derzeit im Lauftraining und plant, in zwei Wochen wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. Gomez gibt sich auf seiner Facebook-Seite erleichtert: „Es ist einfach ein geiles Gefühl, nach sieben Wochen wieder den Rasen unter den Füßen zu spüren.“

Gomez spürt den Rasen unter den Füßen, Mandzukic wiederum dessen Atem im Nacken: Wenn Gomez fit ist, ist er gesetzt, so Heynckes: „Mario Gomez muss sich nicht hinten anstellen - er ist mein Stürmer Nummer eins."

„Kann es dem Trainer nur so schwer wie möglich machen.“

Das zuletzt wieder in aller Munde befindliche Rotationsprinzip wird wohl dann auch den Sturm erfassen. Mandzukic weiß um Gomez’ Standing und ist clever genug, nicht auf einen Stammplatz zu pochen: „Ich kann es dem Trainer mit guten Leistungen nur so schwer wie möglich machen, sich gegen mich zu entscheiden."

Dass Mandzukic sich dauerhaft auf der Bank wiederfinden wird, ist angesichts seiner derzeitigen Form und seiner Qualitäten für die Mannschaft jedoch unwahrscheinlich. Gewiss ist nur: Ein Mario spielt immer.

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