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Warten wir doch mal ab, was nach den neusten Aussagen von Bayerns Arjen Robben an neuen Beschreibungen hinzu kommt. Egoist war er schon. Nun auch noch Krawallbruder?

München. Während es die einen Spieler beim FC Bayern München vielleicht gerne kuschelig und möglichst harmonisch hätte, reitet Arjen Robben eine andere Welle. Der niederländische Nationalkicker ist kein Fan von all zu viel an Harmonie in einem Team, welches langfristig Erfolge vorweisen will. Für den Holländer darf es auch gerne mal ruppig sein.

Krawallbruder Robben: „Wichtig, dass es auch mal kracht“

Arjen Robben hält nichts von zu viel Harmonie bei Bayern München. „Es ist wichtig, dass es auch mal kracht. Wir müssen einander die Wahrheit sagen können - und das muss nicht immer eine positive sein“, sagte der niederländische Offensivspieler dem Fernsehsender Sport1.

Sammers Gewinnermentalität auf das Team übertragen

Am neuen Sportvorstand des Bundesliga-Spitzenreiters, Matthias Sammer, schätzt Robben vor allem die Gewinnermentalität. Die müsse in einer Mannschaft herrschen, findet er, „und das ist etwas, was Sammer hat“. Gerade für seine Verbissenheit war Sammer zu seinen aktiven Zeiten auf dem Platz bekannt. Eine Verbissenheit übrigens, die der deutschen Nationalelf im Juni 1996 im Wembley Stadion den letzten internationalen Titel brachte – und Sammer die Krone als Fußballer des Jahres in Deutschland und Europa.

SO GEHT'S WEITER
Bayerns anstehende Aufgaben
29.9. Werder Bremen (A)
6.10.
1899 Hoffenheim (H)
20.10. Fortuna Düsseldorf (A)
28.10. Bayer Leverkusen (H)
03.11. Hamburger SV (A)
10.11. Eintracht Frankfurt (H)

Sammers Philosophie der absoluten Gier


Da werden Sammers neuerliche Worte gegenüber der Bild Arjen Robben sicherlich besonders freuen. So wird Sammer wie folgt zitiert: „Der Trainer hat in der Sitzung vor dem Spiel von ‚unbeirrbar‘ gesprochen – dass wir unseren Weg gehen müssen. Wir müssen das bayerische Motto mit einer absoluten Gier leben. Im Training, im Spiel muss man sich immer wieder auf das Thema Leistung fokussieren. Und auch außerhalb des Spielfeldes seriös leben. Und nicht während der Oktoberfestzeit meinen, dass man da irgendwo Punkte finden kann, wenn man da bis morgens bleibt.“ Sammer hat das Sieger-Gen, das steht außer Frage.

EURE MEINUNG: Schafft es Sammer, den Bayern das "Gier- und Gewinner-Gen" einzupflanzen?
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