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Die Hoffenheimer verfügen über eine ausgezeichnete Jugendarbeit. Dennoch hat es bisher kein Talent aus der Jugendabteilung in den Profi-Kader geschafft.

Sinsheim. Dietmar Hopp hat bei der TSG 1899 Hoffenheim einiges bewegt. Von Beginn an setzte er auf die Nachwuchsarbeit im Verein und investierte viel in die Förderung. Der Milliardär schlug nun erstmals kritische Töne wegen Markus Babbels Transferpolitik an, der im Sommer vorwiegend ältere Spieler verpflichtete, anstatt eigene Jugendspieler in den Bundesligakader zu „befördern“. Dennoch vertraut er dem Trainer weiterhin und glaubt, dass dieser Makel bald behoben wird.

Talente bis in die Bundesliga führen

Der SAP-Gründer zeigte sich leicht besorgt über die Entwicklung im Verein. Es wurde in ältere Jahrgänge investiert, obwohl die Hoffenheimer über eine exzellente Nachwuchsförderung verfügen. „Das ist auch für mich ein Rätsel. Denn gerade das wollten wir besser machen als die anderen. Von dem, was hier in den vergangenen zwei Jahren gelaufen ist, bin auch ich enttäuscht“, so der 72-Jährige gegenüber der Wochenzeitung Die Zeit.

Die Sinsheimer haben sich schon seit langer Zeit die Jugendförderung auf ihre Fahnen geschrieben. Doch keiner der bisherigen Trainer hat sich im Pool der Talente bedient. „Keiner der Trainer hat es geschafft, eine Durchlässigkeit in Richtung Profikader zu schaffen, ein junges Talent so weit zu fördern, dass es in der Bundesliga gut bestehen kann.“ 



Babbel ist der Richtige

Doch Hopp glaubt an die Zukunft und ist optimistisch, dass einige Talente bald ihren Durchbruch schaffen. Dies führt er auf die große Zahl von 1899-Spieler in den Jugend-Nationalmannschaften zurück.

Er legt größtes Vertrauen in den Trainer, der in seinen Augen der Richtige ist, um junge Spieler zu integrieren. „Markus Babbel ist der Fachmann und in der Verantwortung.“ Der 72-Jährige sieht aber auch, dass man auf dem richtigen Weg ist: „Wenn ich sehe, dass von 27 Spielern im Kader dreizehn 22 Jahre und jünger sind, hat er wohl auch recht.“ Ebenso sei er der Ansicht, dass die vielen jungen Leute erfahrene Spieler mit Führungsqualitäten bräuchten.

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