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Ein Punkt aus zwei Spielen und noch dazu sechs Gegentore: Selten zuvor war der Meistertrainer so unzufrieden mit seiner Mannschaft.

Dortmund. Nach der 2:3-Niederlage gegen den Hamburger SV am Wochenende reichte es für Borussia Dortmund am Dienstag gegen Eintracht Frankfurt immerhin zu einem Unentschieden. Trainer Jürgen Klopp war jedoch mehr als unzufrieden, weil man erneut drei Gegentore kassierte und sich nach einer 2:0-Führung beim 3:3 auskontern ließ.

Abwehr sah bei Gegentoren schlecht aus

„Wir haben ein bisschen was zu tun, das kann man sagen“, so Klopp auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Besonders eine Statistik macht dem Übungsleiter zu schaffen: „Wir haben die drittmeisten Gegentore kassiert, das ist eine Scheiß-Statistik.“

Wie schon gegen Hamburg sah die Abwehr des Meisters bei den Gegentoren nicht gut aus. Takashi Inui war nach einem Ballverlust von Sebastian Kehl am gegnerischen Strafraum über das halbe Feld gelaufen, ohne attackiert zu werden und gleich drei Verteidiger konnten später den nach innen ziehenden Stefan Aigner nicht stoppen.

„Wenn Du 2:0 führst, dann darf viel passieren, aber nicht, dass Du ausgekontert wirst“, betonte Klopp, dessen Mannschaft auch die erneute Führung durch Mario Götze nicht über die Zeit bringen konnte. „Das Offensiv-Potenzial kommt der  Mannschaft langsam zu den Ohren raus. Aber wir müssen das auch absichern. Da werden wir jetzt rangehen, das ist der Programmpunkt für die nächsten Tage.“

Klopp auf die Tribüne geschickt

Zu allem Überfluss wurde Klopp während des Spiels sogar von Schiedsrichter Florian Meyer auf die Tribüne verbannt, nachdem er in der Nachspielzeit nach einem vermeintlichen Foul an Robert Lewandowski lautstark auf den vierten Offiziellen Guido Kleve eingeredet hatte. Gegenüber Bild relativierte der als Heißsporn bekannte Trainer jedoch: „Ich habe gesagt: ‚Das war Foul, das war Foul.’ Das scheint zu viel gewesen zu sein.“

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