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Stuttgarts Cacau: „Wir müssen weniger zulassen und zielstrebiger sowie entschlossener abschließen“

Die Schwaben fordern die Kraichgauer zum Kellerduell heraus. Besonders der Angreifer ist nach seinem ersten Saisontreffer erleichtert und fordert nun zum Kampf für den Dreier auf.

Stuttgart. Am Mittwoch kommt es zum Kellerduell zwischen dem VfB Stuttgart und der TSG 1899 Hoffenheim. Beide haben in dieser Bundesligasaison bisher enttäuscht und möchten die unteren Tabellenplätze schnellstmöglich verlassen. Angreifer Cacau traf am Wochenende zum ersten Mal in dieser Spielzeit und fordert nun die ersten drei Punkte im Baden-Württemberg-Derby.

Aufholjagd als Hallo-Wach-Effekt?

Derzeit läuft es noch nicht bei den Stuttgartern. Man hat lediglich drei Punkte auf dem Konto, da man in vier Spielen drei Remis holte. Doch das jüngste Spiel bei Werder Bremen könnte trotz Unentschieden Auftrieb geben. „Nach diesem Spielverlauf muss man sich eher freuen. Natürlich wollten wir einen Sieg, aber wenn man 0:2 zurückliegt und das aufholt, kann man zufrieden sein“, so der früher Nürnberger auf der vereinseigenen Homepage.

Besonders die zweite Halbzeit macht Hoffnung auf mehr. „Ich denke, wenn man vor allem die zweite Hälfte nimmt, wie wir da gekämpft, wie wir gespielt und die Chancen erzwungen haben, dann ist das etwas, worauf wir aufbauen können. Wenn man zudem den Ausgleich kurz vor dem Ende schafft, vergrößert dies das Selbstvertrauen. Das werden wir auf jeden Fall für Mittwoch mitnehmen.“

„Das macht Fußball aus“

Der Angreifer sah vor allem in den letzten beiden Partien unglücklich aus. Er kämpfte wie ein Stier und gab nicht auf. Daher ist er überglücklich über seinen Treffer. „Natürlich freut man sich, wenn man alles gibt, und am Schluss dabei etwas herausspringt.“

Seine Person ist jedoch nur zweitrangig, die Mannschaft zeigte auf den Platz, was in ihr stecke. „Aber ich habe mich vor allem gefreut, wie wir gespielt haben, wie ich in der zweiten Hälfte mitgenommen wurde, wie wir die Bälle mutig nach vorne getragen haben. Das macht Fußball aus“, sagte Cacau im Interview auf der VfB-Seite.

Endlich der erste Saisonsieg?

Der Tabellenvorletzte möchte endlich, dass der Knoten platzt und der erster Dreier eingefahren wird. Dazu ist aber eine geschlossene Leistung des Teams von Nöten. „Wir müssen insgesamt als Mannschaft weniger zulassen und zielstrebiger sowie entschlossener abschließen. Das sind zwei wichtige Grundlagen, die wir beherzigen sollten. Dann können wir Hoffenheim schlagen.“

   „Ich denke schon, dass es ein hitziges Spiel werden könnte. Beide Mannschaften wollen da unten raus.“

Trotz der ähnlichen Situation beim Gegner wird dieser nicht auf die leichte Schulter genommen. „Hoffenheim hat viele qualitativ hochwertige Spieler. Wir müssen dagegenhalten, wir müssen viel arbeiten und sie früh stören, damit sie gar nicht erst ins Spiel kommen. Diesen Kampf werden wir auf jeden Fall annehmen“, so der 23-fache deutsche A-Nationalspieler.

Statistik spricht für VfB

Die Schwaben haben gegen die TSG noch nie verloren und die letzten drei Spiele sogar erfolgreich gestaltet. Doch der gebürtige Brasilianer hält nichts von solchen Werten. „Es gibt keine Garantie, aber ich bin zuversichtlich und glaube an unsere Bereitschaft zu kämpfen. Wir spielen außerdem zu Hause und haben unsere tollen Fans im Rücken.“

Ein Treffer liegt in der Luft

Wenn der VfB auf Hoffenheim trifft, dann darf ein Spieler nicht fehlen: Cacau. Der 31-Jährige ist der „Kraichgauschreck“. Die Schwaben erzielten bisher 18 Tore gegen die Sinsheimer, davon steuerte allein der deutsche Nationalspieler fünf Treffer in acht Begegnunen bei.

Seine Torquote gegen die 1899 würde er gerne ausbauen, doch der Sieg wäre ihm wichtiger. „Wenn die Serie so weiter geht, wäre ich nicht unglücklich. Jedenfalls hoffe ich, dass ich wieder die Chance auf ein Tor haben werde. Am besten ein entscheidender Treffer. Aber die Hauptsache ist, dass wir gewinnen.“


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