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Der VfL ist im tristen Tabellenmittelfeld, während Bayern ohne Punktverlust an der Tabellenspitze thront. Nun bleibt die Frage, ob Wolfsburg in München für die Überraschung sorgt?

Wolfsburg. Der deutsche Rekordmeister und Vorzeigeverein FC Bayern München war für den VfL Wolfsburg stets ein Vorbild in jeglicher Hinsicht. Vor allem sportlich wollte der Verein aus der Volkswagen-Stadt dem Kontrahenten aus der bayrischen Metropole nacheifern. 2009 konnte man sensationell die Deutsche Meisterschaft ins östliche Niedersachsen holen. Seitdem stagniert man aber. Mit einem Auswärtssieg kann der VfL wieder für bundesweite Aufmerksamkeit sorgen.

„Statistik spricht nicht gerade für uns"


Dennoch dürfte klar und ersichtlich sein, dass ein Dreier in der Münchener Allianz Arena einem echten „Husarenstück“ gleichkommen würde, da der FCB in vier Spielen die Maximalausbeute von zwölf Punkten holen konnte. Im Gespräch mit der TZ gibt Wolfsburgs Co-Trainer Pierre Littbarski Auskunft über dieses Spiel am Mittwoch. So teilt er mit: „Es ist immer eine Freude, gegen die Bayern zu spielen. Aber die Statistik in den letzten Jahren spricht nicht gerade für uns. Es ist immer eine große Herausforderung, aber die Bayern sind derzeit einfach in Topform. Es wird nicht leicht für uns“, warnt er zugleich.

„Man sieht bei uns eine Entwicklung“

Der ehemalige Weltmeister von 1990 lobt ausdrücklich die Entwicklung seines Teams und nennt in der TZ die Gründe dafür: „Wir sind ballsicherer geworden, so langsam kristallisiert sich auch etwas heraus bei uns. Man sieht da eine Entwicklung. Zum Beispiel hinten in der Innenverteidigung: Klar, wir hatten zuletzt noch einige Fehler drin, aber da kommt doch was. Im vorderen Bereich haben wir ja auch mit Olic, Bas Dost und Diego gute Kräfte.“

Gomez-Verletzung für Mandzukic gut

Beim Kontrahenten aus München spielt mit Mario Mandzukic auch ein ehemaliger Spieler des VfL Wolfsburg. Seine bisherige Entwicklung beim FCB charakterisiert der ehemalige Weltklassespieler wie folgt: „Bisher hat er seine Sache sehr gut gemacht. Natürlich war der Umstand, dass Mario Gomez verletzt war, für ihn sehr glücklich. Da war es auch für den Jupp Heynckes einfacher. Die Zahlen sprechen ja derzeit eindeutig für Mandzukic. Aber die Saison ist lang, und die Erfahrung zeigt, dass sich immer wieder einer verletzen kann. Daher wird sich auch Heynckes keinen Kopf machen. Er wird von Spiel zu Spiel denken und auch aufstellen.“

Bayern München wird Meister

Littbarski traut dem FC Bayern sogar die erste Deutsche Meisterschaft seit drei Jahren zu, wie er erklärt: „Sie sehen sehr stabil aus und haben sich zudem sehr gut verstärkt. Leute wie Mandzukic und Martinez müssen sich ja nicht hinten anstellen, sie sind absolute Stammkräfte. Sie können nämlich auch mit dem Druck beim FC Bayern leben. Von daher denke ich, dass sie am Ende die Nase vorn haben werden – vor Borussia Dortmund.“

EURE MEINUNG: Was ist für den VfL Wolfsburg in München möglich?
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