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Auf seiner Homepage hat der FC Schalke 04 die Halbjahreszahlen 2012 veröffentlicht. Der Konzern schließt den Zeitraum mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 58 Millionen Euro ab.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat das erste Halbjahr 2012 mit einem Umsatz von 77,9 Millionen Euro abgeschlossen. Damit gibt es im Gegensatz zum ersten Halbjahr 2011 (134,8 Millionen Euro) einen Rückgang zu vermelden. Dieser lässt sich durch deutlich geringere Erlöse aus Spielerverkäufen und den medialen Verwertungsrechten erklären.

Grundlage für positive Umsatzentwicklung bereits geschaffen

Für die nächsten Monate haben sich die Königsblauen bereits eine gute Grundlage geschaffen. Im ersten Halbjahr 2012 wurde der dritte Tabellenplatz in der Bundesliga erreicht und der damit verbundene direkte Einzug in die Champions League.

Der große Unterschied in den Umsatzerlösen zum ersten Halbjahr 2011 ist durch die damaligen Rekorderlöse mit dem Transfer von Manuel Neuer, dem DFB-Pokalsieg und dem Einzug ins Champions-League-Halbfinale zu erklären. Die geringeren TV-Einnahmen resultieren aus den im Vergleich zur Champions League deutlich geringeren Erlösen in der Europa League und dem frühen Ausscheiden im DFB-Pokal.

Peter Peters, der Finanzvorstand des FC Schalke 04, sagte: „Die Zahlen des ersten Halbjahres entsprechen voll unseren Planungen. Wir haben in der Sommerpause bewusst auf mögliche hohe Transfererlöse verzichtet. Diese sind aus wirtschaftlicher Sicht auch nicht notwendig. Vielmehr haben wir unseren Kader durch einige wenige ablösefreie Zugänge gezielt verstärkt. Durch die erneute Teilnahme an der Champions League werden wir die Erlöse im zweiten Halbjahr deutlich steigern.“

Deutliche Kostenreduzierung durch kleineren Spielerkader

Durch die Verkleinerung des Lizenzspielerkaders von 31 auf 26 Spieler konnte auf der Kostenseite einiges eingespart werden. Der vollständige Effekt wird sich wegen Abfindungszahlungen allerdings erst 2013 bemerkbar machen.

„Mit dem Ergebnis können wir dann zufrieden sein, wenn man berücksichtigt, dass im ersten Halbjahr dieses Jahres allein 17,1 Millionen Euro Abschreibungen insbesondere auf Spielerwerte und auf das Stadion angefallen sind“, so Peters. „Damit haben sich unsere stillen Reserven weiter signifikant vergrößert.“

Wirtschaftlich und sportlich positiv verlief auch der Start in die Bundesligasaison, die Champions League und den DFB-Pokal. Die Mitgliederzahlen von aktuell 112.000 steigen weiterhin und mit 44.000 Dauerkarten kann der Klub mit nahezu ausverkauften Heimspielen planen. Ebenso konnten die Finanzverbindlichkeiten bis zum Juni 2012 gegenüber Dezember 2011 um 2,8 Millionen Euro reduziert werden  
 
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