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Die Bayern eilen von Sieg zu Sieg, eine so gute Bilanz gab es nach vier Spieltagen noch nie. Neben groß aufspielenden Leistungsträgern ist auch Matthias Sammer ein Grund dafür.

München. Toni Kroos war der Mann des Spiels gegen Schalke 04. Der Nationalspieler leitete den Bayern-Sieg mit seinem Treffer zum 1:0 ein. Insgesamt verkörpert der 22-Jährige die wiedergewonnene Souveränität des Rekordmeisters. Für ihn ist der neue Sport-Vorstand Matthias Sammer ein entscheidender Faktor für den derzeitigen Erfolg.

Toni hat etwas Außergewöhnliches

„Matthias Sammer strahlt etwas aus, was gerade für junge Spieler wichtig ist“, so Kroos im Kicker. „Er ist der, der die letzten Prozent aus uns rausholen kann, er ist ein Vorbild, sein Denken ist wichtig für uns.“

Viel Lob für den neuen Sport-Vorstand, der sich wiederum ebenfalls positiv über Kroos äußerte. „Toni hat etwas Außergewöhliches mitbekommen“, erkennt Sammer. Allerdings müsse Kroos diese besonderen Fähigkeiten vollumfänglich nutzen, wobei der Antrieb dafür nur von ihm selbst kommen könne, ergänzt Sammer. Die Ansätze dazu hat der offensive Mittelfeldspieler in den ersten Spielen der Saison bereits gezeigt.

SO GEHT'S WEITER?
Bayerns anstehende Aufgaben
25.9.
VfL Wolfsburg (H)
29.9. Werder Bremen (A)
6.10.
1899 Hoffenheim (H)
20.10. Fortuna Düsseldorf (A)
28.10. Bayer Leverkusen (H)
03.11. Hamburger SV (A)

Nichtsdestotrotz sieht der Nationalspieler weiteres Steigerungspotenzial in seinem Spiel. „Ich muss häufiger den Abschluss suchen. Das versuche ich noch zu optimieren“, so Kroos. Mit drei Treffern in Folge gegen Mainz, Valencia und Schalke ist ihm das schon gut gelungen.

Totale Dominanz trotz Rotation

Aber auch Kroos könnte bald aufgrund der Heynckes-Rotation die Bank drohen. Claudio Pizarro, Franck Ribery und Javi Martinez, die gegen Valencia noch in der Startelf standen, fanden sich auf Schalke auf der Bank, oder wie im Fall Ribery, der noch angeschlagen war, auf der Tribüne wieder. Dafür liefen Gustavo, Mandzukic und Müller wieder von Beginn an auf.

Insgesamt hat Jupp Heynckes in dieser Saison immer eine neue Startelf präsentiert. Kapitän Philipp Lahm sieht darin keinen Nachteil. „Es gibt einen Kern, der wird immer spielen, von wenigen Ausnahmen abgesehen - das ist normal. Aber dass drumherum einzelne Positionen immer wieder wechseln können, das sehe ich sehr positiv“, sagte Lahm in der tz.

Totale Dominanz

Der bisherige Erfolg gibt Heynckes auch Recht. Die Bayern konnten bis jetzt jedes Saisonspiel, inklusive DFB-Pokal und Champions League, gewinnen und zeigten dabei ihre enorme Überlegenheit. „Wenn wir eine gute Raumaufteilung haben und sich jeder gut bewegt, dann können wir jeden Gegner dominieren. Und zwar total dominieren“, so der Kapitän.

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