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Die Vorgabe des rheinischen Aufsteigers war vor der Spielzeit klar. Mit einer stabilen Defensive soll der Klassenerhalt eingefahren werden. Bisher läuft die Abwehrarbeit prächtig.

Düsseldorf. Das Torverhältnis von Fortuna Düsseldorf symbolisiert absoluten Minimalismus und offenbart die Stärke und Schwäche der Fortuna zugleich. Mit 2:0 Toren und sechs Zählern steht der Aufsteiger aus
dem Rheinland auf einem hervorragenden siebten Tabellenplatz.

Vorgaben erfolgreich umgesetzt


Kein Gegentor nach vier Spieltagen ist absolut beeindruckend. Erschreckend hingegen ist die Offensive der Fortuna, die seit drei Spielen keinen einzigen Treffer mehr erzielen konnte und sich auch nur wenige Tormöglichkeiten erarbeitete. Düsseldorfs Torwart Fabian Giefer gibt eine Antwort auf die bisherige Spielzeit des Traditionsklubs. Über den bisherigen Saisonverlauf sagt er gegenüber dem kicker: „Es zeigt nur, dass sehr gut klappt, was wir uns für jedes Spiel vornehmen: Aggressiv und mit Leidenschaft zu Werke gehen. Wir haben insgesamt einen guten Start hingelegt. Schließlich sind wir ja für alle Beobachter als klarer Underdog in die Runde gestartet.“

„Darf keine Weltwunder erwarten“

Zugleich spricht er auch über die Offensivschwäche der Fortuna: „Man darf da sicher keine Weltwunder erwarten. Aber die Chance zum Sieg war ja da, auch gegen Freiburg. Wenn wir in der letzten Minute durch Du-Ri Cha das Ding zum „Lucky Punch“ nutzen, dann gehen hier alle mit einem Lächeln vom Platz. Wir müssen die richtige Balance finden, das wird weiter unser Thema sein.“

Verletzungspech bei Giefer

Die Balance hofft der 22-Jährige auch für sich zu finden. Immerhin wurde er bisher von Verletzungen nicht gerade verschont. Bei seinem ehemaligen Verein Bayer Leverkusen erlitt er schon eine Gehirnerschütterung, während er im vorletzten Spiel gegen den VfB Stuttgart eine Kieferverletzung davongetragen hat. Zu seinem Verletzungspech meint er: „Solche Verletzungen am Kopf sind nicht ohne. Ich werde nie jemandem Absicht unterstellen, aber generell hoffe ich, dass Angreifer auch mal zurückziehen, wenn sie einen Ball nicht mehr erreichen können. Das sollte der normale Umgang sein.“

Richtungsweisende Spiele

Die anstehende, englische Woche wird mit Spielen gegen Mitaufsteiger Greuther Fürth und gegen den FC Schalke 04 weitergehen. Dies sind richtungsweisende Begegnungen für den Traditionsverein, der seine erste Bundesliga-Spielzeit seit 15 Jahren erleben darf. Giefer teilt seine Erwartungen vor dem Spiele-Doppelpack mit: „Fürth dürfte etwa auf Augenhöhe sein, gegen Schalke dann müssen wir uns gegen eine Klasse-Offensive bewähren und zeigen, dass wir ein unangenehmer Gegner sind. Dann sind die Sanktionen mit den halben Geisterspielen im eigenen Stadion endlich abgehakt, und der Kessel wird zum ersten Mal richtig voll.“

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