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Frankfurt überzeugte in allen vier Spielen und steht verdient auf dem zweiten Tabellenplatz. Armin Veh bleibt zwar vorerst realistisch, plant jedoch für die Zukunft.

Frankfurt. Im Duell mit dem 1. FC Nürnberg behielt Eintracht Frankfurt mit 2:1 knapp die Oberhand. Armin Veh will die Euphorie in der Mainmetropole nicht bremsen, weiß die Ergebnisse aber einzuordnen.

Ziel: Klassenerhalt

„Wir wissen, wo wir herkommen. Ziel kann für uns erst mal nur der Klassenerhalt sein. Es kann aber auch mehr werden, weil ich glaube, dass wir etwas können“, so Veh gegenüber dem Kicker zur momentanen Lage der Eintracht. 

Der Trainer will die Euphorie im Umfeld und Verein nicht bremsen: „Völliger Blödsinn, sich nicht zu freuen. Wenn ich ständig sage, wir sind aber gar nicht so gut, dann bekommen wir es am Ende hin, tatsächlich schlecht zu spielen.“

Veh will keine Top-Talente abgeben

Die Neuzugänge der Eintracht haben eingeschlagen und die Eigengewächse entwickeln sich zu Stammkräften. Das weckt Begehrlichkeiten bei den größeren Vereinen, doch Armin Veh will seine Top-Talente nicht hergeben: „Wenn mein Verein sich zu einem Verkauf von Rode oder Jung entschließen sollte, dann wäre das legitim. Nur würde ich diesen Weg nicht mitgehen.“

„Ich bin kein Scharlatan, der Dinge fordert, die der Verein gar nicht erfüllen kann. Zuletzt hieß es, ich hätte Innenverteidiger gefordert. Ja klar, weil ich nur einen hatte. Das war nicht fordernd, das war eine Selbstverständlichkeit“, so Veh weiter.

Inui schlägt ein – aber nur in Frankfurt

Mit dem Japaner Inui ist ihm ein Glücksgriff gelungen. Doch es hängt auch vom Niveau des Vereins ab, ob ein Spieler einschlägt oder nicht: „Bayern München kann nicht einfach einen Inui verpflichten, weil er denen auf ihrem Niveau vielleicht nicht gleich weiterhilft. Die bewegen sich wieder auf einem anderen dünnen Eis.“

Hannover und Gladbach als Vorbilder

Es gibt natürlich Vorbilder in der Bundesliga denen auch Frankfurt nacheifern könnte: „Hannover und Gladbach habe es vorgemacht. Gladbach konnte plötzlich dank sehr guter Arbeit 30 Millionen Euro investieren. Eine gute Personalpolitik ist das A und O.“ Doch für Erfolg gibt es kein Patentrezept. Veh erklärte abschließend: „Im Leben reichen Wille, Fleiß und Können nicht aus – man braucht auch Glück.“

Am Dienstag kann Frankfurt weiter an der eigenen Erfolgsstory schreiben. Der amtierende Meister Borussia Dortmund gastiert bei den Hessen.

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