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Das „Rotationsprinzip“ ist zurück in München: Der gut aufgestellte Kader des FC Bayern macht’s möglich. Jupp Heynckes ließ zuletzt mit Erfolg rotieren - nur Arjen Robben mahnt.

München. Jupp Heynckes schwärmt gegenüber der BILD von der neuerlichen Kaderdichte des FC Bayern. Den Auftakt in der Champions League gegen den FC Valencia bestritt der Rekordmeister mit Änderungen auf vier Positionen - der Erfolg blieb trotzdem. Nur Arjen Robben plädiert für Konstanz in der Stammelf.

Sechs Spiele, Sechs Siege, 18 Stammspieler

Heynckes lobt die qualitative Tiefe des Kaders, nachdem der FC Bayern im Sommer 70 Millionen Euro in die Mannschaft investierte: „Ich habe jetzt einen Luxus-Kader. Wenn man so einen Luxus-Kader hat, hat man nicht nur elf Stammspieler. Ich habe 18 Stammspieler.“

Wenn die Rekonvaleszenten Gomez und Alaba zurückkehren, nimmt das Gedränge im Bayern-Kader noch weiter zu. Schon jetzt kann Heynckes ohne Qualitätsverluste durchwechseln.

So fiel Thomas Müller, mit sieben Scorerpunkten derzeit in blendender Form, dem Rotstift des 67-jährigen Trainers vor dem CL-Auftakt zum Opfer.

Dass auch Mandzukic und Gustavo zu Beginn auf der Bank Platz nahmen, erklärte Heynckes ihnen im Vorfeld und macht im Gespräch mit der BILD deutlich: „Ich habe sie belohnt, weil sie überragend gespielt haben.“

„Es wäre fahrlässig, nicht zu rotieren“

Wahrscheinlich wird die Startelf auch in Gelsenkirchen wieder ein neues Gesicht haben. Der Bayern-Trainer rechtfertigt seine Maßnahmen mit der hohen Belastung:

„Es wäre doch fahrlässig, wenn ich nicht rotieren würde. Wir haben bis Weihnachten noch 24 oder 25 Spiele inklusive Nationalmannschaft. Da muss ich wechseln, damit wir im Frühjahr noch Speed haben.“

Robben sieht Rotation kritisch

Der derzeitige Erfolg gibt ihm Recht, auch wenn Superstar Arjen Robben auf seine Einsatzzeiten pocht: „Ich mag es gerne, viele Spiele hintereinander zu machen. Auch physisch ist das wichtig für mich.“

„Wenn du viele Spiele hintereinander machst, wirst du noch stärker. Ich bin daher nicht so ein Fan vom Rotieren. Aber wenn du so viele Spiele hast wie wir, ist einmal pausieren okay.“, so Robben.

Wird das Gros der Mannschaft von Blessuren verschont bleiben, bleibt Heynckes wohl nichts anderes übrig, als auch weiterhin zu rotieren. Vermutlich wird es dann auch für Arjen Robben nicht bei einmal pausieren bleiben.

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