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Festspielwochen auf Schalke: Nach dem Sieg in Piräus nun die Bayern. Doch „Königsblau“ bangt vor dem Prestigeduell um seinen Topstürmer – vielleicht sogar darüber hinaus.

Gelsenkirchen. Olympiakos Piräus besiegt, den FC Bayern vor der Brust: Der FC Schalke 04 ist in der neuen Saison angekommen. Doch nun droht der Ausfall von Klaas-Jan Huntelaar – im schlimmsten Falle sogar der Absprung.

Erkältung setzt den „Hunter“ außer Gefecht

Seit zwei Wochen leidet der 29-jährige Niederländer unter einer Erkältung, die ihm gestern das Trainieren unmöglich machte. Huub Stevens äußerte sich skeptisch: „Durch die Erkältung hat er Probleme mit dem Hüftbeuger. Hinter seinem Einsatz steht ein großes Fragezeichen.“

Huntelaar ist unverzichtbar

Dem Erfolg in Piräus am Dienstag (2:1), bei dem Schalke-Coach Stevens rotieren ließ, ließ Kapitän Benedikt Höwedes eine Kampfansage Richtung München folgen: „Der Zeitpunkt kommt gerade recht.“

ANSPRUCHSVOLLES PROGRAMM
Werders anstehende Aufgaben
23.9.
VfB Stuttgart (H)
26.9.
SC Freiburg (A)
29.9. FC Bayern (H)
6.10.
FC Augsburg (A)
20.10. Borussia M'Gladbach (H)
27.10. Greuther Fürth (A)

Drei Tage später kann davon keine Rede mehr sein: Trotz geglückter Rotation ist Klaas-Jan Huntelaar als Fixpunkt im Offensivspiel der „Knappen“ unverzichtbar. Sein Ausfall käme zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.

Afellay als Sturmspitze? Stevens blockt ab

Die Alternativen in der Sturmspitze zum Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit sind trotz des Überangebots im offensiven Mittelfeld dünn gesät: Der jüngst genesene Marica sowie der kranke Obasi sind keine Optionen – einzig der Finne Pukki stünde als gelernter Stürmer bereit.

Gedankenspielen, Toptransfer Ibrahim Afellay ins Sturmzentrum zu beordern, nimmt Trainer Huub Stevens den Wind aus den Segeln: „Ich denke nicht, dass er sich ganz vorne wohlfühlt.“

Bleibt er oder geht er? Huntelaar-Entscheidung erst 2013

Soweit das Tagesgeschäft – aber auch hinter den Kulissen läuten in Gelsenkirchen die Alarmglocken: Die Vertragsverlängerung von Huntelaar zieht sich weiter hin. Mit einer Entscheidung ist wohl erst im nächsten Jahr zu rechnen.

Manager Horst Heldt: „Wir haben beschlossen, erst im Dezember wieder Gespräche zu führen. Dann wollen wir in den folgenden ein, zwei Monaten zu einer Entscheidung finden.“

Sollte er bleiben, wäre ein Ausfall gegen die Bayern wohl verschmerzbar. Doch Schalke ist gewarnt.

EURE MEINUNG: Wird Huntelaar über die Saison hinaus der Bundesliga erhalten bleiben?
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