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Der Bayern-Präsident sieht Dortmund nicht als ebenbürtig, kritisiert Löws Verhalten und lobt die Bundesliga. Auch zum Thema Torkamera äußerte sich der Präsident des FC Bayerns.

München. So kennt man ihn doch: Bayern München-Chef Uli Hoeneß kritisierte Löws Verhalten gegenüber den Nationalspielern und sieht Borussia Dortmund gegenüber München nicht als ebenbürtig an.

Löw muss härter sein

Joachim Löw ist noch nicht hart genug, was den Umgang mit den Nationalspielern anbelangt. So denkt jedenfalls Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Dem Magazin 11Freunde sagte er: „Ich glaube, dass nach dieser EM auch Jogi Löw sein Verhalten gegenüber den Spielern dringend überdenken muss. Nur wenn die Profis etwas härter angefasst werden, kann der Bundestrainer auch die letzten fünf Prozent aus ihnen herauskitzeln.“

Dass der Bundestrainer seine Einstellung ändern wird, davon ist Hoeneß allerdings jetzt schon überzeugt. „Die flachen Hierarchien werden zukünftig nicht mehr ganz so flach sein. Viele Spieler werden nicht mehr so weich fallen, wenn sie Mist bauen. Ich bin sicher, dass Löw das auch bewusst geworden ist“, so Hoeneß.

Deutsche Bundesliga wird besser als Premier League

Dass die deutsche Bundesliga immer mehr an Stärke dazugewinnt, ist auch Hoeneß nicht entgangen. Er ist sogar der Meinung, dass sie langfristig gesehen die beste Liga in Europa werden könnte: „Die Bundesliga wird in zehn Jahren Europa beherrschen und die englische Premier League überflügelt haben, wenn, ja wenn Financial Fairplay in vollem Umfang greift. Deutschland bietet dafür bessere Voraussetzungen als jedes andere Land in der westlichen Welt“, gab sich der 60-Jährige überzeugt.

Nach Torkamera muss Schluss sein

Von technischen Hilfsmitteln im Fußball war Hoeneß noch nie so richtig angetan. Was die Torkamera angeht, wäre er zwar dafür, weiter sollen die technischen Hilfsmittel im Fußball aber nicht gehen. „Es darf nie passieren, dass alle Faktoren eines Fußballspiels überprüfbar sind. Der Fußball muss sich die totale Unsicherheit bewahren“, sagte Hoeneß erstaunlicherweise.

Dortmund nicht ebenbürtig

Obwohl die Dortmunder nun schon zwei Mal in Folge die Meisterschale gewannen, sieht er die Stadt im Ruhrgebiet nicht als ebenbürtig mit München an. „Der Hamburger SV ist der einzige Klub, der es von der Stadt und vom Umfeld schaffen könnte, langfristig dem FC Bayern ebenbürtig zu sein. Ein Global Player, aber leider ist der Verein durch das Mitspracherecht der Supporters nicht so recht handlungsfähig“, kritisierte Hoeneß gleich hinterher.

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