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Der Ex-Manager kritisiert die Beziehungen zwischen dem Bundesligisten und seinen Beratern. Letztere sind seiner Meinung nach nur auf ihre eigenen Interessen aus.

Sinsheim. Ex-Manager Ernst Tanner kritisiert den viel zu hohen Einfluss, den die Berater bei 1899 Hoffenheim haben.

Berater werfen Hoffenheim Knüppel zwischen die Beine

Das größte Problem in Hoffenheim sind die Berater. Das ist zumindest die Meinung von Ex-Hoffenheim-Manager Ernst Tanner. „Wir waren aus meiner Sicht schon auf einem ordentlichen Weg, aber es war auch für uns zu der Zeit schon schwierig, wenn man ständig von Kräften aus dem Hintergrund, vornehmlich Berater, die ihre eigenen Interessen vertreten und nicht die des Klubs, Knüppel zwischen die Beine geworfen kriegt. Das ist eigentlich das Grundübel in Hoffenheim“, sagte Tanner in einem Interview mit Fussball.de.

Gerade TSG-Mäzen Dietmar Hopp soll ein sehr enges Verhältnis zu Spielerberater Roger Wittmann haben. „Ich glaube, dass es in dieser Konstellation auf Sicht nicht gut gehen kann, weil der Verein letztlich autonom bleiben muss. Er muss selber entscheiden können und darf sich nicht in die Abhängigkeit irgendwelcher Berater geben“, so Tanner weiter.

Andreas Müller ist neuer Manager

Nachdem Tanner im März dieses Jahres entlassen wurde, bekam Markus Babbel neben den Trainerposten auch die Position des Managers zugesprochen. Doch die gab der Hoffenheim-Coach jetzt auf, Andreas Müller ist sein Nachfolger.

Transferpolitik ist kontraproduktiv

Auch die neue Transferpolitik des Bundesligisten wird von Tanner heftigst kritisiert. „Wir hatten zuletzt einen ganz anderen Auftrag. Nämlich die Financial-Fairplay-Richtlinien zu erfüllen und nach und nach die Jugend einzubauen. Das wurde in dieser Saison aber nun völlig über den Haufen geworfen.“

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