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Nach seinem gelungenen Debüt für Werder in der Bundesliga will der 26-jährige Innenverteidiger seinen Platz gegenüber Sebastian Prödl verteidigen.

Bremen. Assani Lukimya will seinen Platz in der Innenverteidigung von Werder Bremen dauerhaft behalten. Vor dem nächsten Spiel in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart kündigt der Vertreter des zuletzt angeschlagenen Sebastian Prödl selbstbewusst an: „Ich habe Blut geleckt, will jetzt mehr.“

„Luki hat ein sehr gutes Spiel gemacht“    

Beim 2:3 gegen Hannover durfte der Deutsch-Kongolese Sebastian Prödl ersetzen – und überzeugte. Physisch präsent, zweikampfstark und ein aberkanntes, reguläres Tor beschreiben seine Premiere für Werder. Zudem kam er dabei ohne Foulspiel aus.

Dementsprechend reagierte auch Klaus Allofs, der seiner Neuverpflichtung im Weser-Kurier ein sehr gutes Spiel bescheinigte: „Er hat kein Kopfballduell verloren, und dass beide 96-Stürmer ausgewechselt wurden, sagt doch alles.“

Auch Thomas Schaaf zeigte sich mit der Leistung seines Verteidigers zufrieden: „Er hat seine Chance genutzt. Ich bin zufrieden mit der Entwicklung, die er genommen hat.“

Lukimya zeigt sich selbstbewusst    

Nach eigener Aussage hat er nun Lust auf mehr - seinen Platz in der Innenverteidigung will der ehemalige Düsseldorfer jedenfalls nicht kampflos wieder übergeben: „Ich weiß doch, was ich kann. Auf mich kann man zählen, das habe ich gezeigt.“

Schaaf tendiert zu Prödl
    
Jedoch wird Konkurrent Prödl, der zuletzt mit muskulären Problemen ausfiel, zum kommenden Spieltag wieder zurückkehren und wohl neben Sokratis verteidigen. Der Österreicher, der zuletzt ebenfalls mit guten Leistungen auffiel, hat derzeit noch einen leichten Vorsprung.

ANSPRUCHSVOLLES PROGRAMM
Werders anstehende Aufgaben
23.9.
VfB Stuttgart (H)
26.9.
SC Freiburg (A)
29.9. FC Bayern (H)
6.10.
FC Augsburg (A)
20.10. Borussia M'Gladbach (H)
27.10. Greuther Fürth (A)

Damit dürfte Lukimya trotz der lobenden Worte des Trainers in der Kreiszeitung („Seine Chancen sind nicht schlechter geworden – im Gegenteil“) gegen Stuttgart wohl wieder auf der Bank Platz nehmen dürfen. Er hat jedoch gelernt mit Konkurrenzkampf umzugehen: „Ich bin inzwischen viel geduldiger geworden“.

EURE MEINUNG: Kann es Lukimya schaffen sich in Bremen einen Stammplatz zu erkämpfen?
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