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Mario Gomez über seinen Fitnesszustand: „Es ist nur ein Rantasten, mehr noch nicht“

Der Knipser erholt sich mittlerweile seit mehr als einem Monat von seiner Verletzung, ein baldiges Ende des Leidens ist momentan aber noch nicht in Sicht.

München. Beim FC Bayern München läuft es derzeit wie am Schnürchen: Nach drei Spieltagen grüßt man bei voller Punktezahl von der der Tabellenspitze. Bereits zwölf Mal mussten Gegner in Duellen mit dem Vizemeister den Ball aus dem eigenen Tor fischen und das, obwohl Torgarant Mario Gomez seit Beginn der Saison außer Gefecht gesetzt ist. Sein Konkurrent und Vertreter Mario Mandzukic stiehlt ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Show, Gomez kann sich nicht wehren – und das wird auch wohl noch eine Zeit lang so bleiben.

Mandzukic zur Stelle

War man vergangene Saison auf den Stürmer Nummer Eins noch total angewiesen, sieht die Situation an der Säbener Straße heuer ganz anders aus. Gomez unterzog sich am 7. August einer Knöchel-OP und laboriert weiterhin an den Folgen des Eingriffes. Doch zum jetzigen Zeitpunkt scheint es nur die Wenigsten zu kümmern. Denn Neuzugang Mario Mandzukic erweist sich als ein echter Torjäger, netzte in fünf Pflichtspielen bereits sechs Mal ein. Und die Bayern sind obenauf.

Heilung geht nur langsam voran

War am Anfang „nur“ von drei Wochen Ausfallzeit die Rede, befindet sich Gomez auch nach über einem Monat noch lange nicht soweit, um gegen den Ball zu treten, geschweige denn um seinen Platz im Sturm zu behaupten. „Es ist so, dass es eigentlich nie einen richtigen Plan gab. Es hängt einfach jeden Tag davon ab, wie der Fuß reagiert. Im Moment geht es sehr gut. Ich bin jetzt auf dem Laufband, habe gerade angefangen, dort regelmäßig zu laufen. Und davor war ich viel auf dem Fahrrad, um etwas für die Ausdauer zu tun“, erzählt der Leidgeplagte gegenüber der tz.

Zumindest schmerzfrei zeigt sich der 57-malige Nationalspieler mittlerweile: „Ja, aber man darf es sich nicht so vorstellen, dass ich mich eine Stunde auf das Laufband stelle, und alles ist gut. Es ist gerade nur so ein Rantasten, mehr noch nicht“, so Gomez.

„Ich weiß nicht, wo ich stehe“

So sehr man ihm eine schnelle Genesung wünschen würde, nach einem baldigen Comeback auf dem Rasen hören sich seine jüngsten Aussagen nicht an: „Ich weiß es selber nicht, wann ich wieder voll einsteigen kann, wann ich wieder beim Mannschaftstraining mitmachen darf. Ich bin da selber sehr ungeduldig und kann überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit der Fuß noch braucht. Ich weiß nicht, wo ich stehe“ – Unsicherheit klingt aus den Worten des 27-Jährigen mit.

Hoffnung für Gomez?

Obwohl sein Vertreter Mandzukic derzeit ein absolutes Formhoch erlebt, muss Gomez sich wohl keine Sorgen um seinen Platz in der Offensive machen. Coach Jupp Heynckes lässt nämlich verlauten: „Wenn Mario wieder zurückkommt, muss er sich nicht hinten anstellen.“ Allerdings ist diese Aussage bereits mehrere Wochen alt und in der Zwischenzeit hat der vom VfL Wolfsburg gekommen Kroate mächtig Eigenwerbung betreiben können.

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