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Hoffenheim: Markus Babbel will den Manager-Posten nicht mehr

Die Ambitionen vor der Spielzeit waren gewaltig. Die Leistungen jedoch eher mau. Nun möchte Babbel Konsequenzen ziehen und bietet seinen Manager-Posten bei 1899 an.

Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim ist äußerst ambitioniert in die Saison gestartet. Mit kostspieligen Neuzugängen hat sich das Team von Trainer Markus Babbel eigentlich sinnvoll verstärkt. Dennoch wurden bisher alle Pflichtspiele verloren. Nun möchte Babbel die Konsequenzen ziehen und seinen Manager-Posten abgeben.

Kommt noch in dieser Woche der neue Manager?


Möglicherweise wird ihm die Doppelfunktion als Manager und Trainer auch zuviel, weshalb er die Klubbosse der TSG nun darum gebeten hat, dass er sich zukünftig allein auf seinen Trainerjob konzentrieren kann. Nach Informationen des kicker ist es auch gut möglich, dass noch in dieser Woche ein neuer Manager präsentiert werden könnte. Ein bestimmter Kandidat scheint der Favorit zu sein.

Welche Rolle spielt der Spielerberater Wittmann?


Der genannte Favorit ist Andreas Müller, der seit seinem Abschied beim FC Schalke 04 im Jahr 2009 nicht mehr in der Bundesliga aktiv gewesen ist. In gleicher Position arbeitete der mittlerweile 49-Jährige zwischen 2006 und 2009 auf Schalke. Zuletzt hat der gebürtige Stuttgarter Müller in der Spieleberaterszene gewirkt. Als Vorteil könnte sich erweisen, dass offensichtlich ein enger Kontakt zwischen dem Spielerberater Roger Wittmann und Müller herrscht. Wittmann unterhält auch gute Kontakte nach Hoffenheim, da er mehrere Spieler von 1899 betreut.

Dietmar Hopp: „Wir werden ruhig bleiben.“


Nun kann sich der nicht mehr gänzlich unumstrittene Babbel auf seinen Trainerjob konzentrieren und kann sich dabei auf eine Art Jobgarantie von Dietmar Hopp verlassen, der zuletzt bekannt gegeben hat: „Wir werden ruhig bleiben.“ In der Transferperiode war Babbel sehr aktiv. Nun jedoch möchte er einen anderen Fokus legen, wie er dem kicker mitgeteilt hat: „Ich habe ihnen gesagt, sie sollen bitte jemanden suchen.“ Auch dem ehemaligen Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger werden Chancen eingeräumt.

Kapitaler Fehlstart von 1899 Hoffenheim


Der aufstrebende Verein aus dem 3.000 Seelenort Hoffenheim hat sich vor dieser Spielzeit zum Ziel gesetzt, dass die Europapokal-Plätze in Angriff genommen werden. Dieses ambitionierte Vorhaben hat sich bisher nicht realisieren können. Mit null Zählern und elf Gegentoren sind die Probleme enorm. Deshalb ist davon auszugehen, dass zeitnah ein Nachfolger, der sich komplett um die Aufgaben eines Managers kümmern kann, präsentiert werden kann.

EURE MEINUNG: Wer soll Markus Babbel als neuen Manager bei 1899 Hoffenheim beerben?
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