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FC Schalke 04: Stevens spielt Abschiedsgedanken herunter - Afellay-Debüt noch offen

Über einen möglichen Abschied will Stevens nicht reden. Wohl aber über die Personalie Afellay - ob der Niederländer am Wochenende in der Startelf steht, ist noch offen.

Gelsenkirchen. Huub Stevens, Trainer des FC Schalke 04, hat aufkommende Spekulationen über einen möglichen Abschied zum Saisonende heruntergespielt. „Wenn es sonst keine Themen gibt, dann muss es dem Verein gut gehen“, sagte der Coach auf einer Pressekonferenz in Gelsenkirchen. Auch Sportdirektor Horst Heldt verwies darauf, dass es eine klare Abmachung gebe und man sich erst einmal auf den Start in die Saison konzentriere.

Stevens' Vertrag auf Schalke läuft zum Saisonende aus. In der Sport Bild hatte sich der 58-Jährige zweideutig geäußert. „Es könnte sein, dass ich nicht mehr weitermachen möchte. Es könnte sein, dass der Verein es nicht will“, sagte Stevens.

Vier Verletzte

Schalke muss im Spiel bei Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth derweil auf vier Spieler verzichten. Neben dem am Knie verletzten Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand müssen auch der rumänische Nationalstürmer Ciprian Marica (muskuläre Probleme), Verteidiger Christoph Metzelder (Fingerverletzung) und Chinedu Obasi (Aufbautraining) passen.

Unterdessen ist Jermaine Jones nach seiner Rückkehr von den Länderspielen der USA wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Jefferson Farfan, der mit der Auswahl Perus unterwegs war, konnte dagegen noch nicht im Kreis der Mannschaft mitwirken.

Afellay: „Ich zweifele noch“

Das Debüt des niederländischen Fußball-Nationalspielers Ibrahim Afellay in der Startelf von Schalke 04 hat Stevens offen gelassen. „Ich zweifele noch. Es gibt Momente im Training, da fehlt bei ihm die Abstimmung“, sagte der Coach. Aber auch in seiner ersten Schalke-Zeit habe es bei Ebbe Sand und Emile Mpenza ein wenig gedauert. „Dann hat es plötzlich Klick gemacht und sie waren da.“

Schalke hatte kurz vor dem Ende der Transferperiode Afellay vom spanischen Pokalsieger FC Barcelona für ein Jahr ausgeliehen. Im Spiel gegen den FC Augsburg (3:1) war der Niederländer in der 83. Minute eingewechselt worden. Während der Länderspiel-Pause hatte der Offensivspieler aber Zeit, sich einzugewöhnen, nachdem Bondscoach Louis van Gaal ihn nicht für die WM-Qualifikationsspiele gegen die Türkei (2:0) und in Ungarn (4:1) nominiert hatte.

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