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Bayerns Neuzugang Dante warnt vor dem nächsten Liga-Gegner Mainz 05 und möchte in die Selecao kommen. Währenddessen zeigt sich Thomas Müller unbeindruckt von Mehmet Scholls Kritik.

München. Zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 haben sich Thomas Müller und Dante in einem Pressetalk des FC Bayern München zu Themen wie dem kommenden Samstag, der Selecao und der Kritik von Mehmet Scholl geäußert.

Respekt vor Mainz

Die Fußball-Zwerge von Mainz 05 konnten den FC Bayern in der Vergangenheit oft genug ärgern. Unvergessen sind die Niederlagen unter Ex-Trainer Louis van Gaal. Entsprechend ernst nehmen Dante und Müller den kommenden Gegner. Der Brasilianer sagte im Hinblick auf das Spiel: „Wir müssen aufpassen und zu 100 Prozent konzentriert sein. Mainz spielt einen modernen Fußball, spielt schnell nach vorne und gutes Pressing.“ Thomas Müller ergänzt: „Ein Gegner, der größtenteils unangenehm war. Aber wir haben eine guten Lauf, die Spieler sind gut drauf, es spricht also nix gegen eine Sieg und den peilen wir an.“

Keine Stammelf mehr

Der durch die vielen Transfers entfachte Konkurrenzkampf war auch ein Thema in der Runde. Dante über die Situation an der Säbener Straße: „Es ist eine lange Saison und wir haben erst ein paar Spiele gemacht. Ich will natürlich spielen und werde dafür alles geben. Natürlich will ich einen Stammplatz, aber der Trainer entscheidet. Und am Ende ist es wichtig, dass wir als Mannschaft Titel feiern können.“

Für Thomas Müller gibt es jetzt keine feste Stammelf mehr: „Startelf trifft's besser als Stammelf. Ich bin gut drauf, habe eine bessere Trefferquote, was auch in der Öffentlichkeit wichtig ist. Wir haben gute Neuzugänge und sind in der Breite gut aufstellt. Das ist vor allem wichtig, wenn mal nicht gut in Form ist, weil dann kommt ein anderer und bringt seine Leistung. Ich kann rechts und in der Mitte sehr gut spielen. Ich bin Fußballer mit Mark und Bein, deshalb will ich spielen. Konkurrenz ist sicher nicht schlecht.“

Experten und Selecao

Während Thomas Müller mit der DFB-Elf seit Jahren unterwegs ist, träumt der Ex-Gladbacher Dante noch von der WM in seinem Heimatland Brasilien. „Natürlich wäre ich unter der Woche gerne unterwegs gewesen. Es gibt aber keinen Kontakt zu Mano Menezes. Die Nationalmannschaft ist ein großes Ziel von mir, aber ich muss warten. Ich bin auch zu Bayern gewechselt, damit die Chancen in Brasilien steigen“, so Dante.

Rund um die Länderspiele der Deutschen hat sich zuletzt eine neue Diskussion aufgetan. Nämlich um Mehmet Scholl und andere TV-Experten. Für Müller kein Problem. Zur Kritik von Mehmet Scholl sagte das Eigengewächs entspannt: „Das ist für mich kein Thema. Es ist sein Job, dass er was kritisch hinterfragt. Aber Aussagen nach dem Spiel sind immer unter Adrenalin. Mit etwas Abstand muss man natürlich feststellen, dass nicht alles nach Plan lief gegen Österreich. Nach dem Spiel hat man mehr Glücks- als Trauermomente.“

Allgemein seien die ehemaligen Spieler, die nun beim Fernsehen beschäftigt sind, „eher ein Thema für den Verein, nicht für uns Spieler. Was in der Zeitung steht, steht halt in der Zeitung. Da ist es nicht so wichtig, ob das vom Autor oder von einem Ex-Spieler kommt. Aber mit dem Fußballspiel als solches hat das nichts zu tun. Es ist nachvollziehbar, dass das den Verein stört. Wenn mir ein Ex-Spieler in einem Vier-Augen-Gespräch etwas sagt, würde ich es vielleicht annehmen."

Schweinsteiger und Martinez

Auch eine Frage zum neuen Mittelfeld-Duo der Bayern durfte nicht fehlen. Innenverteidiger Dante berichtet:
„Bastian ist ein sehr erfahrener Spieler, Javi ist ein junger Spieler. Das ist eine gute Mischung. Im Training sieht das schon ganz gut aus. Beide sind intelligente Spieler, deshalb sollte das schon passen."

EURE MEINUNG: Machen die Bayern in dieser Form kurzen Prozess mit Mainz?
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