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Länderspielpause - Zeit für Interviews. So meldete sich nun der ehemalige Münchner Andreas Ottl zu Wort und analysierte die Situation beim FCA und den Bayern.

Augsburg. Dem Abstieg mit Hertha BSC ist Andreas Ottl durch seinen Wechsel zum FC Augsburg entgangen. Doch aktuell steht der FCA nicht sonderlich gut da: Null Punkte, nur ein Tor geschossen und auf dem 16. Tabellenplatz. Das kann und darf nicht die Anspruchshaltung der Schwaben sein, auch wenn die zweite Saison in der Bundesliga stets schwerer als die Aufsteigersaison ist.

Ein Fehlstart in der Bundesliga oder Anlaufschwierigkeiten?

In einem Interview mit Sport1 hat sich Andreas Ottl sehr deutlich über die Startschwierigkeiten seines Klubs, dem FC Augsburg, zu Wort gemeldet. „Wir haben uns den Start zwar anders vorgestellt, aber ich glaube, dass wir in jedem Spiel ebenbürtig waren. Wir haben leider die entscheidenden Fehler gemacht und vorne die gut herausgespielten Chancen nicht genutzt. Für uns war es von vornherein klar, dass wir um den Klassenerhalt spielen werden, deshalb können wir mit der Situation gut umgehen. Es ist klar, dass die Stimmung nach Niederlagen immer gedämpft ist, aber der Blick geht nach vorne.“

Zielsetzungen stehen fest

Wie Ottl sagte, ist den Spielern die Ausgangssituation wohl bewusst, aber es fehlt eben noch die Umsetzung auf dem Platz. „Wir wissen um unsere Zielsetzung und da ist es einfacher, damit umzugehen. Wir haben hinten teilweise individuelle oder mannschaftstaktische Fehler gemacht, die der Gegner eiskalt ausgenutzt hat. Wir müssen diese Kleinigkeiten abstellen, vorne kaltschnäuziger sein und das Tor erzwingen. Es ist auch klar, dass wir noch nicht da sind, wo uns der Trainer haben möchte. Wir kommen aber jeden Tag einen Schritt weiter. Die Spiele waren teilweise nicht so schlecht, wie sie nach außen publiziert worden sind oder wie es die Ergebnisse aussagen.“

Weiterhin mit einem Auge bei den Bayern

Auch was seinen Ex-Klub, den FC Bayern München angeht, ist Andreas Ottl auf dem neusten Stand. Klar, dass ihn der Verein auch weiterhin interessiert. „Ich verfolge alle meine Ex-Vereine, aber ein bisschen intensiver den FC Bayern. Über ihn wird ja auch sehr viel berichtet, deswegen kann man so einen Klub einfacher verfolgen als andere. Ich glaube, dass sich die Bayern sehr gut über ihn (Martinez, Anmerk. der Red.) informiert haben und sich sicher sind, dass er sie weiterbringen wird. Bayern ist ein Verein, der sich diese Ablösesumme leisten kann, ohne sich zu verschulden oder sich von einem Gönner Geld leihen zu müssen. Bayern wollte diesen Konkurrenzkampf und Reibungen erzeugen. Schweinsteiger hat aber enorme Qualität. Wenn er fit ist, dann bringt er diese auch auf den Platz.“

EURE MEINUNG: Wird sich Schweinsteiger wirklich behaupten können?
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