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Vor Toresschluss haben die Hanseaten erneut kräftig investiert und zwei Hochkaräter an die Elbe gelockt. Dem Vorsitzenden gefällt es - leicht tut er sich mit den Ausgaben nicht.

Hamburg. Vor einigen Wochen vier Millionen Euro für Milan Badelj, dann vier Millionen Euro für Petr Jiracek und schließlich gar 13 Millionen Euro Ablöse für Rafael van der Vaart – der Hamburger SV hat es kurz vor der Schließung des Transferfensters noch einmal ordentlich krachen lassen. Insgesamt  beliefen sich die Ausgaben gar auf rund 24 Millionen Euro.

„Das belastet mich“

Der Verein steckt tief in den roten Zahlen, hat in den letzten beiden Jahre ein kräftiges Minus erwirtschaftet – da kann als Vorstandsvorsitzender schon einmal angst und bange werden. So geschieht es auch mit Carl-Edgar Jarchow, der gegenüber dem Radiosender NDR 90,3 zugibt: „Das belastet mich, damit tue ich mich auch nicht leicht.“

 

SO GEHT ES WEITER
Hamburgs anstehende Aufgaben
16.9.
Eintracht Frankfurt (A)
22.9.
Borussia Dortmund (H)
26.9.
Borussia M'Gladbach (A)
29.9. Hannover 96 (H)
6.10.
Greuther Fürth (A)
20.10. VfB Stuttgart (H)

Mit van der Vaart tief in die roten Zahlen

Den Vorteil sieht Jarchow darin, dass man nicht wie in den vergangen Jahren viel Geld für alternde Stars wie Ruud van Nistelrooy ausgegeben hat, sondern eine gewisse Kapitalanlage geschaffen habe, denn bis auf van der Vaart seien die Spieler in einem Alter „wo sie zukünftig auch noch einen Wert für den Verein haben werden“. Allerdings erklärte der Vorsitzende auf die Frage, ob der Niederländer die Hanseaten tief in die roten Zahlen gerissen habe auch: „Das fürchte ich, ja. In der Tat.“

Vertretbare Konditionen bei Badelj

Frank Arnesen nahm der Vorsitzende hingegen in Schutz, so erklärte er zum Badelj-Transfer, der wegen der Hinzuziehung eines weiteren Beraters durch den Sportdirektor teurer geworden sein soll: „Aber wir haben den Spieler und, da sind wir uns im Vorstand einig, zu absolut vertretbaren Konditionen.“

Nun fehlen dem Hamburger SV nur die ersten Punkte und vielleicht ein erster Fingerzeig, dass man mit dem neuen Mittelfeld-Trio schleunigst aus der Gefahrenzone kommt und sich zunächst im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga etabliert.

EURE MEINUNG: Geht der HSV mit seinen Ausgaben ein zu hohes Risiko ein?

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