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Borussia Mönchengladbach hat genug Spieler, die auf der „Zehn“ spielen könnten, doch eigentlich will niemand.

Gladbach. Es gibt einige Kandidaten – doch keiner will. Auch die potenziellen „Zehner“ Igor de Camargo und Juan Arango spielen bei Borussia Mönchengladbach nicht dort, wo man sie vermuten würde.

Keiner will die „Zehn“

Eine vielgeliebte Position findet bei den „Fohlen“ keinen Anklang: Die Zehner-Position. Dabei gibt es einige Spieler, die dort spielen könnten. Cigerci und Xhaka spielen lieber auf einer offensiv ausgelegten „Sechser“-Position. „Ich brauche viele Bälle“, sagte beispielsweise Cigerci gegenüber rp-online.de. Und diese Bälle bekommt der selbst ernannte Regisseur als „Zehner“ nicht. Xhaka ist auch eher ein Mann, der das Spiel von hinten aufzieht. Hinter der Spitze würde er nicht glücklich werden.

„Neuneinhalb“

Vergangene Saison war es noch Mike Hanke, der zur „Neuneinhalb“ umfunktioniert worden war. Bei einem 4-4-2 spielt dort unter Favre die hängende Spitze, die sich immer wieder zurückfallen lassen soll und die Bälle verteilt. Trotzdem sei es nach Aussagen von Favre „kein anderes System“ als mit einer „Zehn“. Die wenigen Meter zwischen diesen Positionen scheinen für ihn keine Rolle zu spielen. Und Hanke bleibt auch weiterhin ein Kandidat auf diesem Posten.

Die „Zehn“ auf der „Neuneinhalb“

In dieser Saison machte aber bisher Igor de Camargo die „Neuneinhalb“. Er trägt sogar die Nummer zehn und spielte auch bei seinem ehemaligen Verein Standard Lüttich im offensiven Mittelfeld. Trotzdem wird er bei der Borussia eher in der zentralen Spitze aufgestellt.

Kein Spielraum

Auch Juan Arango wäre ein Kandidat für die genannte Position. Doch angeblich sind ihm die Wege zu kurz – er zieht lieber vom Flügel in die Mitte. Auf der Position gebe es da nicht viel Spielraum.

4-2-3-1 in Düsseldorf

Beim 0:0 in Düsseldorf stellte Favre sein Spielsystem auf ein 4-2-3-1 um und ließ einen vorgezogenen Mittelfeldspieler hinter der einsamen Spitze spielen. Tolga Cigerci übernahm die Aufgabe, eine geplante Abwechslung mit Xhaka kam aber nicht zustande. „Da müssen wir uns noch einspielen“, resümierte Cigerci, der hofft, dass er auch im nächsten Spiel „wieder spielen darf“. Vorzugsweise auf der „Sechser-Position“, aber egal wo, „ich werde meine Leistung bringen“, so Cigerci.

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