thumbnail Hallo,

Der Stürmer erklärt in einem Interview, dass es im Breisgau deutlich ruhiger als in Köln zugehe und erklärt, warum er in seinem Trainer einen Topmann sieht.

Freiburg. Sebastian Freis hat sich in seiner neuen Heimat schnell zurechtgefunden. Seit seinem Wechsel zum SC Freiburg im Januar 2012 bestritt er nahezu alle Ligaspiele und fühlt sich dort auch sehr wohl. Im vereinsinternen Interview spricht er zudem über seinen Trainer Christian Streich und seinen alten Verein.

Starke Rückrunde

In 15 Spielen nahm er in der Rückrunde der vergangenen Saison teil, in der Freiburg teilweise mächtig auftrumpfte und auch die ganz Großen ärgern konnte.

„Wir haben gesehen, wir können in der Liga bestehen und eine gute Rolle spielen. Dazu war es auch nicht selbstverständlich, aus dieser Startposition wie im Winter heraus noch den Klassenerhalt zu schaffen, zumal mit so einer jungen Mannschaft, die den Vorteil hat, dass sie noch unheimlich viel Entwicklungspotential besitzt“, erzählte Freis im Interview mit scfreiburg.com – der Klub belegte in der Rückrundentabelle den fünften Platz, Freis markierte drei Treffer. Dennoch zählt auch in diesem Jahr nur der Nicht-Abstieg. „Natürlich ist der Klassenerhalt wieder die erste Zielsetzung.“

Lieber in Freiburg

Bevor es Freis in die wärmste Stadt Deutschland zog, spielte der 27-Jährige beim 1. FC Köln. Nicht nur aus sportlicher Hinsicht war der Wechsel für den Stürmer ein Erfolg: „In Köln herrschte meistens eine Unruhe, auch im Umfeld. Da habe ich hier in Freiburg im Prinzip das genaue Gegenteil vorgefunden. Das ganze Umfeld zieht an einem Strang. Und ich erlebe hier eine ganz andere Wertschätzung als zuletzt in Köln. Ich fühle mich nach einem halben Jahr in Freiburg schon richtig zu Hause.“

Hooligan-Alarm in Köln

Erst recht, wenn man daran denkt, dass Kevin Pezzoni beim Absteiger der letzten Saison seinen Vertrag aufgelöst hat, da er von Hooligans bedroht wurde. Auch Freis kritisiert: „Ich selbst habe so etwas zum Glück nie hautnah miterlebt. Aber durch nach wie vor bestehende Kontakte zu früheren Kölner Mitspielern habe ich immer wieder gewisse Geschichten gehört.“

Lieblingstrainer Christian Streich?

Diese negativen Schlagzeilen aus Köln kann Freis nun aber endgültig hinter sich lassen, stattdessen versucht er, unter der Führung von Coach Streich den SC Freiburg zum Erfolg zu führen.

„Ich denke, er versucht als langjähriger U19-Trainer viele seiner Erfahrungen aus dem Jugendbereich in den Profibereich mit herüber zu nehmen“, lobte Freis den Trainer-Neuling, der ihn bereits seit seiner Zeit als U19-Spieler bei Karlsruhe kennt. „Man hat als Spieler Gefühl, dass sie [Christian Streich und seine Assistenten] sich sehr gut abstimmen können, das in allen Bereichen akribisch gearbeitet wird und dass die wesentlichen Dinge immer wieder angesprochen werden, gerade auch, wenn dort auf dem Platz Fehler passieren.“

Ehemaliger U-Nationalspieler

Freis kam aus der Jugend des Karlsruher SC, der nicht allzu weit von Freiburg entfernt ist. Mit dem aktuellen Drittligisten spielte sogar mehrere Saisons in der Bundesliga, bevor er 2009 ablösefrei nach Köln wechselte. Für die deutsche U20 sowie die U21 bestritt er jeweils eine Partie.

 

EURE MEINUNG: Was kann Freis mit Freiburg diese Saison erreichen?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig