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Der VfB-Trainer Bruno Labbadia weiß, dass sein Team gegen Bayern viele Fehler gemacht hat. Dennoch sieht er seine Mannschaft auf einem guten Weg.

Stuttgart. Nach der 1:6-Klatsche des VfB Stuttgart bei Bayern München spricht der Trainer Bruno Labbadia über die Fehler, Stuttgarts generelle Situation und was er von Tamas Hajnal erwartet.

„Haben im Ballbesitz einfach zu viele Fehler gemacht“

„Wir waren selber überrascht, dass gerade den Spielern Fehler passiert sind, die eine große Ballsicherheit haben“, gab Labbadia gegenüber Bild ein ehrliches Bekenntnis ab. Außerdem erklärte er, wie die Fehler zustande kommen konnten: „Wir sind nicht wie viele andere Vereine auf Balleroberung mit raschem Abschluss aus. Wir wollen im Ballbesitz sein und agieren. Die Schwierigkeit ist dann, dass die Räume enger sind, der Gegner steht tiefer in der eigenen Hälfte. Jeder Pass muss millimetergenau kommen. Sonntag haben wir im Ballbesitz einfach zu viele Fehler gemacht.“

„60 Minuten waren katastrophal“
BOBIC: UNFASSBARE FEHLER

Die Stuttgarter starteten dabei durchaus ansehnlich in die Partie. Harnik hatte schon früh im Spiel einen Lattentreffer, 20 Minuten später machte er es besser und traf zur Führung für den VfB, doch was folgte war ein Debakel: „Beim 1:6 gegen Bayern waren 30 Minuten gut, 60 Minuten katastrophal“, brachte Labbadia es auf den Punkt.

„In der Spielanlage und bei Ballbesitz haben wir uns enorm verbessert“

Der Trainer ist kein Freund davon, nach dem schwachen Spiel und dem letzten Tabellenplatz des VfB, nach zwei Spieltagen alles schwarz zu sehen: „Es war ja nicht alles schlecht. Wir haben es in vier von fünf Pflichtspielen richtig gut gemacht. Gegen Wolfsburg hätten wir eigentlich nicht verlieren dürfen.“ Trotz der angespannten Finanzlage sieht er die Stuttgarter auf einem guten Weg: „Obwohl wir finanziell kürzer treten mussten und wenig Geld eingesetzt haben, haben wir uns gut entwickelt. In der Spielanlage und bei Ballbesitz haben wir uns enorm verbessert, bis auf das Spiel am Sonntag.“

„Tamas muss das Spiel wieder mehr in die Hand nehmen“

Von seinem Spielmacher Tamas Hajnal fordert der Trainer allerdings noch mehr: „Tamas muss das Spiel wieder mehr in die Hand nehmen, Rhythmus geben, Ruhe reinbringen. Er kann das, kommt aber in dieser Saison bisher nicht so richtig rein ins Spiel.“ Der VfB und Hajnal haben dank der Länderspielpause Zeit bis zum 15. September, um im nächsten Spiel gegen Fortuna Düsseldorf zu zeigen, dass sie besser spielen können als in München.

EURE MEINUNG: Wo landet der VfB in dieser Saison
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