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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl: „Platz vier letzte Saison war ein Sechser im Lotto“

Von dem erfolgreichen Bundesligaauftakt über die Pleite in der Champions-League-Qualifikation bis hin zum Leistungsträger Juan Arango – Max Eberl spricht.

Mönchengladbach. Ein Wechselbad der Gefühle erleben zurzeit die Fans von Borussia Mönchengladbach: Die Champions League rückte nach der 1:3-Heimschlappe gegen Dynamo Kiew in weite Ferne, der Einstand in die neue Bundesligasaison fiel dagegen mit dem Sieg gegen die 1899 TSG Hoffenheim positiv aus. Auf der vereinsinternen Homepage äußerte sich der Sportdirektor der „Fohlen“ Max Eberl zu den Ereignissen der letzten Tage.

„Sieg gegen Hoffenheim etwas Besonderes“

Mit einem knappen, aber verdienten 2:1-Erfolg konnte Hoffenheim zum Ligauftakt niedergerungen werden. Ein Grund zur Freude, auch bei Eberl: „Es ist immer wichtig, gut in eine Saison zu kommen, am besten mit einem Sieg.“ Nach dem verpatzten Auftritt in der Champions-League-Qualifikation komme einem das jüngste Erfolgserlebnis umso schöner vor: „Nach der Niederlage gegen Kiew vier Tage zuvor war es diesmal schon etwas Besonderes. Man weiß nie, was so ein negatives Erlebnis in den Köpfen der Spieler anstellt. Deshalb war ich schon sehr stolz über die konzentrierte Vorstellung der Mannschaft gegen Hoffenheim“, sagte er.

„Wie ein Sechser im Lotto“

Und das wohl zurecht. Denn der Kampfgeist der „Fohlen“ ist bewundernswert, die Spieler ließen nach der Niederlage gegen Kiew nicht die Köpfe hängen. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind dennoch nicht allzu hoch einzustufen: „Keine Frage, das wäre schon in die Kategorie „Fußballwunder“ einzuordnen“, gibt sich der 38-Jährige einsichtig, fügt aber hoffnungsvoll hinzu: „Aber die gibt es ja immer wieder, deshalb werden wir versuchen, den Traum noch wahr zu machen. Ich finde es gut, dass die Spieler mutig an die Sache rangehen. Was gibt es denn jetzt noch zu verlieren? Die Ausgangslage ist ganz anders als vor dem Hinspiel.“

So schlecht die Ausgangslage auch aussehen mag, einfach werden es die Ukrainer nicht haben: „Platz vier letzte Saison war wie ein Sechser im Lotto. Jetzt geht es um die Zusatzzahl – und die wollen wir auch noch. Daher werden wir uns am Mittwoch in Kiew so gut wie möglich verkaufen. Die Mannschaft hat es noch nicht akzeptiert, dass sie die Duelle mit Dynamo verloren hat. Die Jungs wollen es noch wissen.“ Eine klare Kampfansage.

Arango, der Überflieger

Abschließend ließ sich Eberl zu einer Lobeshymne an Juan Arango hinreißen. Der 32-jährige Flügelmann war in den vergangenen Partien jeweils mit Abstand der beste Mann auf dem Platz: „Juan war in allen drei Spielen unser entscheidender Mann. Er war an allen fünf Toren beteiligt, die wir bis jetzt gemacht haben. Zweimal hat er selbst getroffen, dreimal hat er die Vorlage gegeben. Er ist momentan in einer super Verfassung, er fühlt sich total wohl hier und man merkt ihm an, dass er sich etwas vorgenommen hat und er mit Lust und Laune Fußball spielt. Wir sind froh, dass wir ihn hier bei uns haben“, meinte Eberl.

EURE MEINUNG: Glaubt ihr noch an ein Weiterkommen der „Fohlen“ in der Champions-League-Qualifikaion?
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