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Vom Weltenbummler über's Reality-TV zum Experten bei Sky - Lothar Matthäus hat einen neuen Job. Auch wir kamen an seine Meinung zum Bundesligageschehen am Samstag nicht vorbei.

Frankfurt. Eigentlich duellierten sich Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen auf dem grünen Rasen der Commerzbank-Arena. Und eigentlich war ein gewisser Lothar Matthäus für die Kollegen von Sky rein dienstlich vor Ort. Dennoch konnten wir mit dem großen Star von einst ein paar Worte wechseln.

Im Gespräch mit einem ehemaligen Weltfußballer


Plötzlich stand er da. Lothar Matthäus - Rekordnationalspieler, und Spielball des Boulevard, der fernab der Trash-Schublade immerhin einmal der beste Fußballer der Welt war. 1990 wurde der heute 51-Jährige Weltmeister mit Deutschland und zugleich Europas Fußballer des Jahres, ehe er nur ein Jahr später zum Weltfußballer gewählt wurde.

Gegenüber Goal.com gab Matthäus ein kurzes Resümee zum ersten Spieltag der 50. Bundesligaspielzeit ab. „Attraktiv und durchweg positiv“ ist das Fazit des Sky-Experten zu den ersten Partien. Neben dem Spiel der Eintracht gegen Bayer Leverkusen hatte es Matthäus vor allem die Begegnung SC Freiburg gegen Mainz 05 angetan. „Ein sehr attraktives Spiel war das“, sagte der Rekordnationalspieler.

SO GEHT ES WEITER
Hamburgs anstehende Aufgaben
1.9.
Werder Bremen (A)
16.9.
Eintracht Frankfurt (A)
22.9.
Borussia Dortmund (H)
26.9.
Borussia M'Gladbach (A)
29.9. Hannover 96 (H)
6.10.
Greuther Fürth (A)

Verdienter Sieg für die Eintracht - Abstiegskampf in Hamburg


Von der Frankfurter Eintracht war der 51-Jährige richtig überrascht: „Sie haben richtig gut dagegengehalten und daher verdient gewonnen.“ Mahnende Worte hatte Matthäus allerdings für den Hamburger SV parat. „Ich dachte eigentlich nicht daran, dass der HSV etwas mit dem Abstieg zu tun bekommen könnte. Nun, nach dem Spiel gegen den 1.FC Nürnberg, sehe ich das etwas anders“, gab er zu Protokoll.

Ohne weitere Zugänge sieht Matthäus schwarz

„Sollten die Hamburger in den letzten Tagen des Transferfensters keinen vernünftigen Transfer mehr tätigen können, werden sie in dieser Spielzeit mit dem Abstieg konfrontiert werden.“ Für Matthäus ist die Situation des Bundesliga-Dinos völlig unnötig. „Auch wenn es mich nichts angeht und ich nicht in der Verantwortung stehe – wenn man die Planung beim HSV betrachtet, dann sieht man, dass im Management etwas nicht stimmt.“

EURE MEINUNG: Hat Matthäus recht? Gerät der HSV in den Abstiegsstrudel?
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