thumbnail Hallo,

Selbst die Sieger waren am Freitagabend nicht zufrieden mit sich. Das Ergebnis stimmte für Hummels, die Leistung allerdings noch nicht. Für Fritz war es nur „bitter“.

Dortmund. Die 50. Bundesligasaison ist eröffnet. Borussia Dortmund besiegte Werder Bremen mit 2:1. Souverän führten die Meister lange, schalteten einen Gang zurück und „fraßen dann das Gegentor“, wie Mario Götze im Sky-Interview formulierte. Götze selbst konnte kurz darauf den Siegtreffer markieren und Werder Bremen musste sich trotz aller Mühe und einer guten Leistung im offensiven Bereich geschlagen geben.

Die Art und Weise hat mir nicht gefallen“

Innenverteidiger Mats Hummels war nur halb zufrieden mit dem Abend: „Das Ergebnis ist natürlich gut, aber die Art und Weise hat mir und allen anderen noch nicht so gefallen, aber das Wichtigste war erstmal, mit drei Punkten zu starten.“ Dennoch sucht er das Positive in der heutigen Mühsal, das zweite Tor zu schießen: „Letztes Jahr haben wir einen Riesenstart hingelegt und waren danach fünf Spiele wirklich schwach. Also ist es vielleicht besser so, zu wissen, dass wir noch arbeiten müssen.“

Quäntchen Glück gefehlt“

Für Werders Kapitän Clemens Fritz fehlten Glück und vielleicht sogar ein wenig Gerechtigkeit: „Man muss sagen, es war ein sehr, sehr intensives Spiel von beiden Seiten mit einigen Möglichkeiten. Wir haben mutig gespielt nach vorne und immer wieder unsere Chancen gesucht. Ich glaube, am Ende hat das Quäntchen Glück gefehlt.“ Um genau zu sein, war das Gebälk gegen die Bremer: „Bei den Dortmundern geht der Ball vom Pfosten ins Tor und bei uns geht er vom Pfosten weg vorm Tor. Wirklich bitter heute.“

Viel möglich für Werder

„Wenn wir das, was wir heute abgeliefert haben, so durch die Saison führen, dann ist einiges möglich.“ Dem ist im offensiven Bereich sicherlich nichts hinzuzufügen. Die Bremer haben nach vorn auch ohne „echte Neun“ teilweise großartige Angriffe gezeigt mit einem strahlenden Arnautovic auf dem rechten Flügel. Allerdings hat er mit diesem Statement die schwache Leistung der Abwehr vor Allem in der ersten Hälfte verschwiegen. Marco Reus erklärt, wie er in der 11. Minute zum Torerfolg kam: „Ich habe darauf spekuliert, dass Ignjovski einen Fehler macht. Das war dann meine Chance und ich wollte es unbedingt machen.“

Richtig Gänsehaut“

Für Reus kam der eine oder andere Fehler der Werder-Abwehr gerade recht und er belohnte sich im ersten Bundesligaspiel für den BVB mit einem Tor. „Ich hatte schon richtig Gänsehaut beim Einlaufen“, fuhr der Dortmunder Neuzugang fort und brachte die Dortmunder Arbeit auf den Punkt: „Es ist bekannt, dass das in Dortmund alles mit Laufen zu tun hat, aber ich wusste es vorher und mache es gerne.“

Die Arbeitsmoral stimmt bei Reus und seinen Dortmundern. Auch Clemens Fritz lügt sich nicht in die Tasche, wenn er im Großen und Ganzen mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden ist. Dieses erste Spiel der Jubiläumssaison hat nicht nur den Spielern selbst Lust auf mehr gemacht.

 

EURE MEINUNG: Gute Ansätze bei beiden Teams - wie weit schaffen sie es diese Saison?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig