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Die Borussia scheint noch nicht so weit zu sein, wie man sich das vorgestellt hat. Sowohl in Aachen als auch gegen Kiew stockte es vor allem in der Offensive.

Mönchengladbach. Es waren markige Worte von Lucien Favre. Nach der Niederlage von Borussia Mönchengladbach gegen Dynamo Kiew sprach der Schweizer von zu ähnlichen Stürmertypen und großen Problemen in der Offensive, was in Teilen der Medien ungewöhnlich hochgekocht wurde. Nun beschwichtigt Favre und erklärt die Situation.

Favre hält wohl (noch) am System fest

„Ich probiere weiter, mit einem 4-4-2 zu spielen, aber unsere Stürmer sind zu ähnlich“, sagte Favre unmittelbar nach dem verpatzten Hinspiel der Champions-League-Playoffs. „Wir haben zu wenig richtige Bewegung in unserem Spiel – offensiv und defensiv. Es fehlt die Schnelligkeit in die Tiefe.“

FAVRE ÜBER SEINE STÜRMER
Die Medienlandschaft, insbesondere der Boulevard, stilisierte die Aussagen des Trainers flugs zu einem echten Sturmproblem hoch und schrieb bereits von Grabenkämpfen zwischen Sportdirektor Max Eberl und dem Romand.

Der Schweizer entkräftet die Diskussion

„Wir haben kein Stürmerproblem. Wir müssen nur die richtige Mischung finden und das braucht Zeit“, sagte der Schweizer am Donnerstag. Zeit, die der VfL in Anbetracht der anstehenden Aufgaben nicht zur Verfügung hat. Man müsse nun sehen, dass man die vorhandenen Spieler richtig zusammenbringe, erläuterte Favre. Bislang setzte der Schweizer auf das Duo Igor de Camargo und Luuk de Jong.

Von der medial aufgebauschten Stürmerdiskussion hält der Erfolgscoach derweil nicht viel: „Wir sind noch am Anfang. Ich mache mir keine Sorgen.“ Den nächsten Schritt kann die Borussia am kommenden Samstag gehen. Dann treffen die Fohlen beim Bundesligaauftakt auf die TSG 1899 Hoffenheim.

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