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Unverhofft kommt oft. Die Werkself soll eine nicht unbeträchtliche Summe eingespart haben, weil ihr frühere Trainer nach seiner Beurlaubung zum DFB gewechselt ist.

Leverkusen. Bayer 04 Leverkusen hat sich durch eine unverhoffte Fügung mehr als nur geschickt von Ex-Trainer Robin Dutt trennen können. Durch das Engagement beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), wo der ehemalige Freiburg-Coach den Posten von Matthias Sammer übernahm, spart die Werkself rund eine Million Euro an Gehaltzahlungen ein.

Mit Entlassung noch verdient

Nach einer Niederlagenserie in der Bundesliga sah sich Bayer gezwungen die Reißleine zu ziehen. Am 1. April entließen die Rheinländer ihren damaligen Trainer. Nach Informationen des Kicker wurde Dutts Gehalt aber erst einmal weitergezahlt - der 47-Jährige hatte noch einen bis zum 30.Juni 2013 datierten Vertrag. Durch den neuen Job Dutts konnte der Vertrag dann aufgelöst werden - und Bayer kann dessen Gehalt nach Zahlung einer Abfindung von anderthalb Monatsgehältern sparen.

„Alles geklärt“

Bayers Kommunikationschef Meinolf Sprink kommentierte diesen Sachverhalt gegenüber dem Express: „Die Angelegenheiten von Bayer mit Herrn Dutt sind alle erledigt und geregelt. Über Inhalte geben wir aber keine Auskunft.“

Anstellung beim DFB

Seit dem 1. August ist Dutt der neue Sportdirektor beim DFB und damit Nachfolger von Sammer, den es bekanntlich zum FC Bayern zog. Beim DFB unterschrieb Dutt einen Vierjahresvertrag.


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