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Nur noch fünf Tage bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison. Auch Günter Netzer ist bereits in freudiger Erwartung. Meister Borussia Dortmund ist für Netzer erster Kandidat.

Berlin. Fußball-Deutschland diskutiert vor dem Saisonstart über die Frage nach der Favoritenrolle in der Bundesliga. Borussia Dortmund, zuletzt zweifacher Titelträger in der höchsten deutschen Spielklasse, oder doch der deutsche RekordmeisterBayern München? Günter Netzer äußerte sich vor dem Ligastart.

Titelfavorit aus Dortmund

In seiner Kolumne in der Bild beschreibt Günter Netzer seine Sichtweise zum Duell im deutschen Fußball: „Als amtierender Meister ist Borussia Dortmund der erste potenzielle Kandidat auf den Titel. Denn es sind keine gravierenden Einbrüche zu erwarten. Im Gegenteil, mit Marco Reus hat man einen der positivsten Spieler der vergangenen Jahre verpflichtet. Reus wird in Dortmund ein noch besserer Spieler werden, davon bin ich überzeugt.“

BORUSSIA DORTMUND
DOUBLE-SIEGER
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
SV Meppen - BVB
 1:2
FC Brügge -  BVB
3:1
Rot-Weiß Erfurt - BVB
0:4
1. FC Nürnberg - BVB
4:2
FC St. Gallen - BVB
 1:2
Legia Warschau - BVB
0:1
Preußen Münster - BVB 2:4
BVB - Hamburger SV
1:0
BVB - Werder Bremen
 3:3
FC Bayern - BVB
2:1

Champions League ein möglicher Stolperstein

„Einzig die Champions League könnte Dortmund etwas aus dem Tritt bringen. Denn nach zwei Jahren, in denen der Verein schon vor dem Winter aus dem internationalen Geschäft ausgeschieden ist, darf man die jetzt berechtigten Erwartungen in der Champions League nicht enttäuschen“, sagt Netzer zu den Ambitionen des Meisters. Doch relativierend ergänzt der Fußballexperte sofort: „Als Bayern-Fan sollte man allerdings nicht zu viele Hoffnungen darauf setzen, dass Dortmund diese Zusatzbelastung über Gebühr beansprucht. Die Mannschaft hat das Potenzial, in mehreren Wettbewerben zu glänzen.“

Schalke wird Raul-Abgang kompensieren

Hinter Dortmund und Bayern sieht auch Netzer ein breites Feld an Vereinen, die Erfolge feiern können. Als Favorit sieht der ehemalige Gladbacher allerdings Schalke 04 und begründet: „Mit Raul hat Schalke einen Spieler verloren, der für Spektakel stand, der mit seinem Charakter und seinen Fähigkeiten viel Freude bereitet hat. Aber er war kein so fundamental wichtiger Spieler, dass Wohl und Wehe von ihm abhängen. Ich glaube nicht, dass er eine allzu große Lücke bei Schalke hinterlässt.“


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