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Die Schwaben können durchatmen: Vor der Europa League-Partie gegen Dynamo Moskau wird man nun doch zwei Ruhetage haben. Das Spiel gegen Wolfsburg wurde vorverlegt.

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hatte mit seiner Bitte, die Partie gegen den VfL Wolfsburg am ersten Spieltag der Bundesliga zu verlegen, Erfolg. Das Spiel wird nun nicht, wie ursprünglich geplant, am Sonntag angepfiffen, sondern Samstagabend. Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic bedankte sich bei allen Beteiligten für ihre Zustimmung.

Knackpunkt EL-Auslosung

Das Ungemach begann mit der Auslosung der Playoff-Runde in der Europa League. Nachdem sowohl ZSKA Moskau als auch Dynamo Moskau in den Hinspielen auswärts antreten müssen, kam es für die Rückspiele zu einem Problem, da sich beide Mannschaften ein Stadion teilen. Also verlegte man kurzerhand Dynamos Partie gegen den VfB Stuttgart vom 30. August auf Dienstag, den 28. August.

Bobic bemüht sich um Spielverlegung

Unglücklicherweise hatte die DFL, wie es Usus ist, das erste Saisonspiel der Stuttgarter aufgrund ihrer Europa-League-Teilnahme auf einen Sonntag (26. August) terminiert. Ein Ruhetag zwischen zwei Spielen war Stuttgarts Sportmanager Fredi Bobic zu wenig, deshalb suchte er händeringend nach einer Lösung des Problems. Doch einzig der Gegner aus Wolfsburg und der SC Freiburg zeigten sich zu einer Spielverlegung bereit, sodass Bobic sich über die mangelnde Solidarität in der Bundesliga beschwerte (Goal.com berichtete).

Partie wird einen Tag eher angepfiffen – Bobic dankt allen Beteiligten

Doch wie heißt es so schön: Ende gut, alles gut! Die DFL hat die Partie nun einen Tag vorverlegt. Der Anstoß der Partie erfolgt am Samstag, den 25. August, um 20:45 Uhr. „Wir freuen uns sehr darüber, dass es nun zu dieser außergewöhnlichen Lösung gekommen ist und sind der DFL sehr dankbar dafür. Ohne die Zustimmung des VfL Wolfsburg und der beteiligten Fernsehsender wäre dies so nicht möglich gewesen“, bedankte sich Stuttgarts Sportdirektor laut dapd bei allen Beteiligten.

Wolfsburg entscheidet sich „im Sinne des deutschen Fußballs“

Während Fernsehsender Sky großzügig auf eines der vertraglich zugesicherten zwei Sonntagsspiele verzichtet, akzeptierte auch der VfL Wolfsburg die Spielverlegung. „Wir haben uns im Sinne des deutschen Fußballs dazu bereit erklärt, am Samstagabend zu spielen, auch wenn das für uns und vor allem unsere Fans nicht optimal ist“, äußerte sich „Wölfe“-Trainer Felix Magath in der Angelegenheit. Ein warmer Händedruck Bobics zur Begrüßung dürfte Magath am ersten Spieltag sicher sein.

Mysterium UEFA

Warum die UEFA allerdings nicht Regularien aufstellt, damit Vereine, die sich ein Stadion teilen, nicht zur selben Zeit Heimrecht genießen, bleibt das Geheimnis des Kontinentalverbands.

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