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Der Hoffenheim-Trainer lobt zwar auf der einen Seite den wahrscheinlichen Münchner Neuzugang, setzt ihn aber gleichzeitig gehörig unter Druck.

Sinsheim. Kann Javier Martinez die hohe Ablösesumme, die er zu hoher Wahrscheinlichkeit kosten wird, rechtfertigen? Wird der Spanier die Qualität des Kaders vom FC Bayern München auf die erhoffte Art und Weise stärken? Markus Babbel, Trainer der TSG Hoffenheim, stellte sich dieser Frage gegenüber Sky Sport News HD.

Ein Bayrischer Jung‘

Babbel startete seine Laufbahn bei Bayern und verbrachte dort einen Großteil seiner Karriere. Insgesamt 182 Spiele absolvierte er für den deutschen Rekordmeister, in denen der Abwehrspieler neun Treffer erzielte. Als Trainer von Hoffenheim spielt der 39-Jährige nun jedoch gegen seine langjährige Anlaufstation.

Kommentar über Martinez

Am Donnerstag gab er nun sein Lob über Bayerns potenziellen 40-Millionen-Neuzugang Javier Martinez ab.
„Martinez ist ein fantastischer Spieler, der ein hohes Maß an Qualität hat“, kommentierte er, verkniff sich jedoch nicht einen kleine Stich in Richtung Heimat. „Nichtsdestotrotz muss man erst mal abwarten, wie er im Verein und mit dem Druck dieser hohen Ablösesumme zurechtkommt.“

Große Probleme

Doch damit gab sich der ehemalige Nationalspieler noch nicht zufrieden, er wies zudem darauf hin, dass Bayern ein hohes finanzielles Risiko eingeht: „Ich hoffe natürlich für Bayern und auch für den Spieler, dass es funktioniert. Das wäre aufgrund der hohen Summe wünschenswert. Sonst hat man große Probleme.“

Neuer Sechser

Martinez gilt schon seit Wochen als Wunschspieler aller Verantwortlichen in München, der Transferpoker wird sich laut gestrigen Neuerungen und Aussagen wohl endgültig dem Ende zuneigen.


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