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Wolfsburgs neuer Sturmtank redet über seine Nationalteam-Nominierung, die Vorbereitung unter „Quälix“ Magath sowie die Verletzung von Mannschaftskollege Patrick Helmes.

Wolfsburg. Ein Niederländer auf der Überholspur: Nachdem sich Bas Dost vergangene Saison mit 32 Treffern zum Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie kürte, ließ sich der VfL Wolfsburg nicht lumpen und verpflichtete den 1,92 Meter großen Hünen für rund  sieben Millionen Euro. Beim Spiel gegen Belgien am Mittwoch stand der 23-Jährige zum ersten Mal in Hollands Kader.

Erfreut über Nominierung

Zwar saß der Angreifer bei der 4:2 Klatsche seines Landes über 90 Minuten auf der Bank, die Nominierung sei nichtsdestotrotz eine tolle Sache: „Ich habe damit niemals gerechnet. Allein dass ich erstmals im vorläufigen Kader stand, konnte ich kaum glauben. Und jetzt bin ich unter den besten 24. Fantastisch“, zeigte Bas Dost sich im Interview mit Spox.com erfreut.

„Bundesliga perfekt für mich“

Er selbst könne es „kaum glauben“, wie schnell die Dinge sich entwickeln, der Wechsel zu den „Wölfen“ sei aber die einzig richtige Entscheidung gewesen: „Ich hatte eine sehr gute Vorsaison und die Zeit war gekommen für eine neue Herausforderung. Und die Bundesliga ist perfekt für mich. Das Niveau, das Tempo, die Physis - es bewegt sich alles auf einem höheren Level. Gleichzeitig liegt mir die Art des Fußballs in Deutschland“, erklärte der Youngster, der mittlerweile ein großer Fan der deutschen Spielklasse ist: „Ich freue mich riesig darauf, dass jedes Stadion, in dem ich auflaufe, voll sein wird. Die Bundesliga ist klasse!“

„Der Anfang war echt hart“

Die harte Vorbereitung unter „Quälix“ Magath, der gerne Mal auf Übungen mit Medizin-Bällen zurückgreift, verlief auch an Bas Dost nicht spurlos: „Mittlerweile geht es, ich merke, dass ich fitter werde und dass das Training wirkt. Aber ich gebe es zu: Der Anfang war echt hart. Im ersten Monat in Wolfsburg fühlte ich mich total platt, weil ich eine derart intensive Vorbereitung aus den Niederlanden nicht kannte.“

Helmes-Verletzung? „Ein furchtbarer Zwischenfall“

Im Testspiel gegen Manchester City anfang August erlitt Bas Dosts Teamkollege und Konkurrent Patrick Helmes einen Kreuzbandriss und fehlt somit für die gesamte Hinrunde. „Ich war geschockt“, kommentierte der Holländer die Hiobsbotschaft. „Ich dachte erst, dass es nichts Schlimmes wäre und er vielleicht eine Woche ausfällt. Jetzt sind es sechs Monate. Ein furchtbarer Zwischenfall - besonders menschlich. Patrick gehörte zu den Jungs, die sich besonders um mich gekümmert haben.“

 Vor allem um die verpasste Zusammenarbeit mit Helmes sei es Schade, man solle jetzt deswegen aber kein Trübsal blasen: „Ich glaube, wir hätten großartig harmoniert. Wir ergänzten uns gut. Aber er kommt ja im Winter zurück, dann können wir alles nachholen.

„Ich habe Qualität“

Nun wird das neue Sturmduo der „Wölfe“ wohl aus Bas Dost und Ivica Olic gebildet. Für den Holländer kein Problem: „Ich bin beeindruckt, wie fit und heiß er trotz seines Alters noch ist. Ich bin nach Wolfsburg gekommen, weil ich mit Stars wie Ivica, Diego und Naldo in einer Mannschaft stehen wollte. Diese Spieler haben etwas Besonderes an sich - und jetzt geht es darum zu beweisen, dass ich ebenfalls die Qualität habe.“

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